Minister Brunner bei Burgis auf der BIOFACH

Auf seinem Messerundgang über die BIOFACH in Nürnberg hat sich Landwirtschaftsminister Helmut Brunner beim Kartoffel-Spezialist Burgis aus Neumarkt in der Oberpfalz über die neuesten Bio-Produkte informiert.

Die Burgis-Fachberater Peter Geiger und Felix Deppé erläuterten ihm die Philosophie des innovativen Unternehmens. Burgis ist seit vielen Jahren auf dem bayerischen Gemeinschaftsstand der Fachmesse vertreten und gehörte zu den ersten Zeichennutzern des 2015 eigeführten Bayerischen Bio-Siegels. „Damit können die Verbraucher zielsicher nach Bio-Lebensmitteln aus Bayern greifen“, sagte der Minister. Das blaue Zeichen soll laut Brunner die ständig wachsende Nachfrage nach Bio gezielt auf regionale Produkte lenken. Durch seine einfache, klare und einprägsame Kennzeichnung sorge es für Transparenz und Verlässlichkeit. Das Biosiegel ist ein wichtiger Baustein in Brunners Landesprogramm „BioRegio Bayern 2020“, mit dem er die Ökoproduktion im Freistaat voranbringen will. Schon jetzt ist Bayern mit mehr als 8 400 Bio-Betrieben und etwa 270 000 Hektar ökologisch bewirtschafteter Fläche bundesweit das bedeutendste Öko-Land. Allein im vergangenen Jahr hat die Zahl der Erzeuger um 14 Prozent zugelegt.
Die viertägige BIOFACH in Nürnberg ist Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel. Auf rund 47 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren rund 2 500 Aussteller die neuesten Trends und Produktneuheiten. Dazu werden heuer rund 48 000 Facheinkäufer erwartet. Der Freistaat ist als größtes deutsches Öko-Land traditionell stark vertreten. Allein am 500 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand beteiligen sich fast 30 Hersteller bayerischer Öko-Produkte.

Foto Schmalz/StMELF zeigt (v. r.) Peter Geiger, Minister Brunner, Felix Deppé und den Vorsitzenden der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau, Josef Wetzstein.

Anton Hötzelsperger

Nachrichten

Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg