Millionenbetrüger Josef Müller kommt zum Männerfrühstück nach Rosenheim

Der Bestsellerautor Josef Müller erzählt aus seinem Leben als  „Ziemlich bester Schurke“ – am Samstag, 2. April im Brothaus Rosenheim im Rahmen eines Männer-Frühstücks.Josef Müller, geboren 1955 als Sohn eines Kriminalkommissars und einer Operationsschwester, ist seit seinem 17. Lebensjahr durch einen Verkehrsunfall querschnittgelähmt. Trotz dieser gutbürgerlichen Herkunft führte er ein filmreifes Leben zwischen Luxuslimousinen, Trüffel und Champagner, Kokain und wilden Partynächten. Der Steuerberater Josef Müller beherrschte wie kein Zweiter die Kunst der Geldvermehrung: Riskante Finanzgeschäfte zählten zu seinem täglichen Brot – dabei immer am Rande der Legalität, immer darauf bedacht, nicht von der Steuerbehörde, seiner Frau oder der Polizei erwischt zu werden. Dabei war er anfangs jahrelang ein genialer und geschätzter Steuerberater im Münchner Jet-Set, dem es als Rollstuhlfahrer gelungen war, ganz nach oben zu kommen. Später geriet er immer häufiger mit dem Gesetz in Konflikt und handelte nach dem Motto: „Solange keiner von meinem Schweizer Konto weiß, bin ich Moralist.“ Heute spricht der einstige Konsul von Panama Josef Müller von „brutalen ethischen Aussetzern“.

Er war der heimliche Star im Kreis der Schönen und Reichen, seine Kontakte reichten bis in höchste gesellschaftliche Kreise: Prinz Charles, Juri Luschkow, die al-Gaddafi-Familie, um nur einige seiner Kontakte zu nennen. Seine Visitenkarte kreiste auf den Edelpartys der Yachtbesitzer. Hinter vorgehaltener Hand tuschelte man, dass es Müller wie kein zweiter verstand, aus Geld noch mehr Geld zu machen. Sein Ruf eilte ihm voraus: Die Münchner Schickeria vertraute ihm ihr Geld an. Auch Schwarzgeld strandete bei Müller, Millionen und Abermillionen, die in Aktenkoffern bei ihm auftauchten. Sein Auftrag war klar: Wasche mein Geld, schleuse es ins System, mach aus einer Million zwei Millionen.

Die einzige feste Größe in seinem Leben, auf die er sich stets verlassen konnte: Die Gier der Menschen und seine eigene Gier. Der Rollstuhlfahrer kannte keine Grenzen: Bald fand er sich wie selbstverständlich im Milieu der Drogenbosse und Finanzkriminellen und machte sich zu ihren Handlangern. Spektakulär konnte er anfangs vor dem LKA und dem FBI fliehen, am Ende wanderte er in den Bau: viereinhalb Jahre München-Stadelheim beendeten schlagartig sein Luxusleben. Was er im Gefängnis erlebte, wie er sein Handeln heute sieht und welche dramatische Wendung sein Leben plötzlich nahm, davon erzählt Josef Müller im Rahmen eines Männerfrühstückes am Samstag, 2. April im Brothaus Rosenheim. Anmeldung zwecks Frühstücksplanung erbeten unter info@brothaus.de oder bei Max Schmid, 0172-99 79 247

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg