Maibaum in Wildenwart mit Hittenkirchener Hilfe aufgestellt

67 Männer der beiden Trachtenvereine von Hittenkirchen und Wildenwart stellten den fast drei Tonnen schweren, 28 Meter langen Maibaum vor der Wildenwarter Schlosswirtschaft auf. Gestiftet wurde der Baum vom Wildenwarter Schlossherrn Herzog Max in Bayern. Die nächsten fünf Jahre wird er im Mittelpunkt des Wildenwarter Dorflebens stehen. Über zwei Stunden harte Arbeit, unter der Leitung von Andreas Riepertinger, war notwendig, um den Baumriesen an seinem Platz an der Südseite der Schlosswirtschaft fest zu verankern. Mit Musik, Ross und Wagen, wie es der Brauch verlangt, brachten die Hittenkirchner Trachtler den Baum pünktlich um 13 Uhr zurück. Weil schon der nächste Regenschauer am Himmel stand, gingen die Verhandlungen zwischen den beiden Vorständen rasch und erfolgreich zu Ende: für eine Maß Bier und eine Brotzeit nach dem Aufstellen und ein paar Maß Bier bei einem der Waldfeste im kommenden Festsommer waren sie bereit, den Baum wieder herzugeben und beim Aufstellen mitzuhelfen. Der Himmel hatte ein Einsehen mit den Trachtlern und wartete mit dem nächsten Regenguss bis der Baum fast senkrecht stand, dann goss er ihn ganz langsam und behutsam ein. Die Aufsteller aus Hittenkirchen und Wildenwart ließen sich danach gemeinsam das hart verdiente Bier und die Brotzeit schmecken.

Bericht und Bilder: Heinrich Rehberg

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg