Lindlhoagart der Oimräsalmusi in Haus bei Nußdorf

Andrea Aschauer —  13. September 2015

IMG_8901Am 19. September findet beim Strasser in Nussdorf am Inn ein Lindl-Hoagart statt. Gastgeber ist ab 20 Uhr die Oimräslmusi. Der Traunsteiner Lindl ist ein Volksmusikwettbewerb, der schon lange Tradition hat. Die Besten erhalten den begehrten Wanderpreis – eine handgeschnitzte Holzfigur, für die das Wahrzeichen der Stadt Traunstein, der „Lindl“, Modell gestanden hat. Seit 1526 wacht er als Brunnenfigur über den Stadtplatz. Als Volksmusikpreis wird der „Traunsteiner Lindl“ seit 1967 verliehen. Die Oimräsalmusi, eine ziemlich neue Klarinettenmusi aus Nußdorf hat diesen Preis im November 2014 gewonnen. Besonders für ihr auswendiges Spiel und ihre selber gstrickten Stückl wurden sie von der Lindl-Jury ausgezeichnet. Mit dem Gewinn des Lindls ist jedoch die »Pflicht« verbunden, einen Lindl-Hoagart zu veranstalten, um die Volksmusik, den Gesang und die Tradition fortleben zu lassen. Die Oimräsalmusi erfüllt diese „Pflicht“ sehr gerne und richtet ihren Lindlhoagart am Samstag, den 19. September, um 20 Uhr beim Strasser in Haus 98 im Dettendorfer Tenna aus. Mit dabei sind auch alle anderen Gewinner und Freunde der Oimräsalmusi. Sepp Pfliegl aus Bernau spielt mit spritzigem Schmiss auf seiner Harfe auf, die Starnberger Fischerbuam, vier gstandene Burschen, die mit vollem Klang singen und die Tal-Berg-Musi aus Eben im Pongau, eine frische Tanzlmusi, bei der man die Freude am Musizieren deutlich hören kann. Auch die Quartl Musi um Hans Wiesholzer und Gabi Reiserer, die die Musikanten der Oimräsalmusi auf ihrer volksmusikalischen Reise schon lange begleiten tragen zum Gelingen des Abends bei. Zu diesen musikalisch hochwertigen Darbietungen konnte noch Fritz Mayr gewonnen werden, der mit seiner langjährigen Rundfunkerfahrung und seinem volksmusikalisch fundiertem Wissen durch den Abend führen wird. Für alle, die der Tanzschuh drückt, wird noch weiter zum Tanz aufgespielt. Die Aktiven Plattler aus Nußdorf servieren Schmankerl aus der Region und für den Durst ist natürlich auch gesorgt. Der Eintritt ist frei.

Andrea Aschauer

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