„Liebe, Schnaps und Freundschaft“ – Premiere bei Bernauer Volkstheater

Ordentlich besucht war der Saal vom Gasthof Kampenwand bei der Premiere des diesjährigen Stücks der Bernauer Volksbühne „Liebe, Schnaps und Freundschaft“. Die Zuschauer erlebten einen unterhaltsamen, kurzweiligen Theaterabend mit mitreißenden Dialogen der Akteuren.Hierbei handelt es sich um ein Lustspiel in drei Akten von Martin Fischer. Das heitere Verwirrspiel erzählt von der Vermittlung eines Heiratskandidaten für Vroni (Marianne Hintler), der Tochter von Tischlermeister Franz Helminger (Gerald Hofmann), durch Mutter Agnes (Claudia Schlosser) und die resolute Paten- und Erbtante Frieda (Monika Reichl), die ihren Neffen Toni (Bühnendebütant Korbinian Mauerer) gerne mit dem „Madl“ verkuppeln möchte. Doch beide haben die Rechnung ohne die Tochter gemacht, die, bestens unterstützt von ihrer trinkfesten Freundin Luise (hervorragend gespielt von Irmi Fischer), sich in einen ganz anderen Bräutigam (Robert Weingartner) verschaut. Dazu gesellt sich noch der „Jager Luggi“, ein „gstumpata Gartenzwerg“ in Lederhose, welcher der Vroni scheinbar den Hof machen will, dabei „von der Klofrau beim Priener Gaufest eine mordstrum Watsch’n bekommt“ und nebenbei für viel Diskussionsstoff sorgt.
Gerald Hofmann setzte als Regisseur das Stück, welches Irmi Fischer ausgesucht hatte, gekonnt in Szene, sodass am Ende auch die Zuschauer nicht mehr wussten, wer wer ist. Bei der Premiere unterhielten in der Pause „Lausbuam-Musi“ aus Bernau.
Wer nun herausfinden möchte, welche Rolle Theaterproben, Liebe, Schnaps und Freundschaft in dieser amüsanten Komödie spielen und ob am Ende doch noch jeder Topf seinen Deckel findet, der kommt am besten an einem der weiteren Spieltermine, immer donnerstags, den 30. Juli, 13. August, 3. und 17. September und letztmals am 1. Oktober um 20 Uhr in den Kampenwandsaal nach Bernau.
Bericht und Bilder: Georg Leidel

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg