Jahreskonzert der Musikkapelle Bernau

Viele Besucher waren beim diesjährigen Jahreskonzert in der Bernauer Mehrzweckhalle von den Leistungen der Jugendkapelle und der Musikkapelle Bernau begeistert.Die Nachwuchsmusiker unter der Leitung von Rupert Kamhuber eröffneten den Abend mit dem „Colonel Bogey“-Marsch. Ihm schloss sich der Choral „Ich bete an die Macht der Liebe“ und Ausschnitte aus der Filmmusik zu „Batman“ an, mit dem die jungen Musikanten zeigten, was sie das ganze Jahr über erlernt hatten. Zum Abschluss ihres Programms ließen sie „The Lion sleeps tonight“ hören. Als Zugabe erklang dann noch der Zwiefache „Leutl müaßts lustig sein“.
Die große Musikkapelle unter der Leitung von Albert Osterhammer widmete den ersten Teil des Abends dem vor 100 Jahren verstorbenen Komponisten Julius Fucik. Dabei informierte Wolfgang Schnaiter über dessen kurzes Leben und seine vielen Kompositionen. Den Auftakt bildete der „Danubia-Marsch“. Weiter ging es mit der musikalisch sehr anspruchsvollen „Miramare-Ouvertüre“. Danach übergab Osterhammer den Taktstock an seine Ehefrau Bernadette und schlüpfte als Bassklarinetten-Solist in die Rolle des „Alten Brummbären“. Mit dem „Florentiner-Marsch“ wurden die Besucher in die Pause entlassen, wo Mitglieder der Kapelle sie mit Getränken und Canapés verwöhnten.
Anschließend entführten die Musiker und ihre Ansagerin Michaela Weingartner die Zuhörer mit „Una Furtiva Lagrima“ von Gaetano Donizetti in die große Welt der Opernhäuser. Nach dieser Arie ließ die Kapelle die „West Side Story“ von Leonard Bernstein und die „Bohemian Rhapsody“ der Rockgruppe Queen erklingen, bevor der Abend mit Kompositionen aus dem Bereich der böhmischen Blasmusik endete. Als letzte Zugabe erklatschte sich das Publikum noch den Marsch „Unter der Admiralsflagge“, der ebenfalls aus der Feder von Julius Fucik stammte.

Bericht und Bilder: Georg Leidel

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg