Grüne Woche: „Ohne Landwirtschaft ist alles doof”

Wie viel Futter frisst eine Hochleistungskuh täglich? Wie viel Kilogramm Quark lassen sich aus 22 Liter Rohmilch herstellen? Und heißt die alte, aber äußerst leckere Erdbeersorte ‚Mieze Schindler’, ‚Pussi Riot’ oder ‚Cat Ballou’? Für Landwirte sind diese Fragen keine Herausforderung, für Nicht-Landwirte in der Regel schon. Am Gemeinschaftsstand von Bayerischer Jungbauernschaft und Niedersächsischer Landjugend können die Messebesucher ihre Kenntnisse zu Tierhaltung, Ackerbau und Agrarpolitik testen und aufpolieren. „Mir ist es wichtig, als junger Landwirt mit den Verbrauchern in den Dialog zu treten“, sagt Sebastian Thiem von der Bayerischen Jungbauernschaft. Denn nur so, durch Gespräche und Informationen, ließen sich Vorbehalte und Vorurteile gegenüber der Landwirtschaft abbauen. Und zeigen, wie wichtig der Sektor ist. Denn seien wir mal ehrlich: Was wäre eine Pizza ohne Käse oder ein Brot ohne Mehl? Um es mit den Worten der Landjugend zu sagen: einfach doof.

Halle 23a, Kontakt: Ludwina Peter, Bayerische Jungbauernschaft, T: +49 (0)162 9620110

Foto: Natur auf der Grünen Woche 2016 (15.-24.1.) erleben: Wenn ein erfahrener Jäger den Kindern die Natur so anschaulich erklärt, ist das Interesse riesengroß. DJV.

Rainer Nitzsche

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