Käseland Bayern überzeugt die Berliner

Der Freistaat wird auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin seinem Ruf als beliebtestes und größtes deutsches Käseland wieder voll gerecht: Bayerischer Käse ist bei den Messegästen unter dem Funkturm auch heuer der Renner. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner überzeugte sich gemeinsam mit der Bayerischen Milchkönigin Melanie Polz, dem Vorsitzenden der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft, Günther Felßner (l.), und Käser Rupert Roggors (r.) von der Vielfalt und der ausgezeichneten Qualität. „Unsere Käse-Spezialitäten genießen dank bester Rohstoffe, bewährter Rezepturen und sorgfältiger Verarbeitung weltweit einen ausgezeichneten Ruf“, sagte der Minister. Das macht sie zu einem Exportschlager. Im vergangenen Jahr wurde bayerischer Käse im Wert von rund 1,5 Milliarden Euro in mehr als 90 Länder exportiert. Hauptabnehmer sind Italien, Frankreich und die Niederlande.
Laut Brunner läuft die Produktion von Käse im Freistaat trotz schwieriger Marktbedingungen weiter auf Hochtouren. Nach ersten Schätzungen wurden im vergangenen Jahr landesweit rund 900 000 Tonnen Käse hergestellt – das ist nach dem Rekordjahr 2015 die bislang zweitgrößte Produktionsmenge überhaupt. Der Freistaat ist damit bundesweit Spitzenreiter: Rund 40 Prozent der gesamtdeutschen Käseproduktion und zehn Prozent der EU-Menge stammen aus Bayern. Den größten Anteil hat Frischkäse mit rund 340 000 Tonnen, gefolgt von Mozzarella mit 180 000 Tonnen und Hartkäse mit gut 160 000 Tonnen. Dem Minister zufolge macht sich der generelle Trend zu regionalen Produkten immer stärker auch an der Käsetheke bemerkbar: Gerade regionale Käsespezialitäten wie Allgäuer Bergkäse oder Weißlacker erfreuen sich besonderer Beliebtheit. „Unsere bayerischen Käse-Spezialitäten genießen dank bester Rohstoffe, bewährter Rezepturen und sorgfältiger Verarbeitung einen ausgezeichneten Ruf“, sagte Brunner.

Foto Schmalz/StMELF

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg