Grüne Woche aktuell: 22. Januar 2016

Mongolei: Natürliche Wärme aus Yak- und Kamelwolle

Besucher der Grünen Woche können Schals, Strümpfe, Tücher und Decken, hergestellt aus Cashmere sowie echter Kamel- und Yakwolle, aus der Mongolei erwerben. Die Kleidungstücke sind atmungsaktiv und verhindern übermäßige Schweißbildung. Absoluter Magnet jedoch ist der neue Premium-Wodka „Chinggis Khaan Mogolia“, aus Gletscherwasser und Hochgebirgsweizen gebraut. Der Wodka ist siebenfach destilliert und wird über zehn Tage lang gefiltert und gereinigt. Die aufwendige Destillation ist Ursache für den weichen samtigen und aromatischen Geschmack. Ach Tee-Liebhaber kommen am Stand auf ihre Kosten und können sich an mongolischem Wildtee aus luftgetrockneten Wiesenkräutern laben.

Halle 7.2b, Stand 105, Kontakt: Natsagdorj Nyamtsooj, T: +49 (0)177 8965568, M: gazarch@t-online.de

Mini-„Kougelhopf“ aus dem Elsass zergeht auf der Zunge

Eigentlich ist der Elsässer Gugelhopf ein Hefekuchen. Doch die Gebrüder Bruntz, seit 1960 Inhaber eine Chocolaterie in Kingersheim, erfanden eine Mini-Version des „Kougelhopf“ aus feinster Schokolade, veredelt mit 100 Prozent stark entöltem Kakao. Die zartschmelzende Spezialität ist kühl im Abgang und hinterlässt einen langanhaltenden Kakaogeschmack, lässt sich zum Kaffee ebenso genießen wie zum Grappa, Whisky oder Cognac. 2005 wurde das Unternehmen vom ehemaligen Geschäftsführer Gérard Ricou übernommen. Auf der Grünen Woche wird das Original aus dem Elsass erstmals durch den deutschen Importeur S.T. Marketing präsentiert.

Halle 5.2a, Stand 189i, Kontakt: Stefan-Matthias Tröbs, M: info@gou4you.de

Momo – eine nepalesische Spezialität

„Wir sind seit rund 35 Jahren mit unserem Tee aus Nepal auf der Grünen Woche und stellen diesmal auch eine traditionelle Speise aus unserem Land vor, und zwar Momo“, sagt Sahayog Newa. Dies sei eine Teigtasche mit Lammfleisch mit nepalesischen Gewürzen in pikanter Soße. „Bei Festen ist Momo bei uns sehr beliebt“, erzählt Newa. „Alle beteiligen sich an der Zubereitung und essen dann die Teigtaschen gemeinsam.“ Am Nepal-Stand können die Besucher neben der Lammfleisch-Variante auch eine vegetarische Version mit Spinat und Käse probieren und dazu einen Mango- oder Erdbeer-Lassi trinken. Gleich daneben haben Teefreunde die Wahl aus 23 verschiedenen Sorten von schwarzem und grünem über ayurvedischem bis zu Kräutertee. Eine besondere Idee hat sich das Standteam mit dem Verkauf kleiner Figuren wie Elefanten, Schildkröten, Katzen, Ratten und Schwäne, aus ungebranntem Ton einfallen lassen. Der Erlös aus dem Verkauf der Tonfiguren komme sozialen Projekten in Nepal zugute, sagt Newa.

Halle 7.2c, Stand 110, Kontakt: Sahayog Newa, T: +49 (0)176 63106876, M: sahayog.newa@teeausnepal.de

Roter Ginseng aus Korea

Ginseng wirke umfassend und ohne Nebenwirkungen und werde seit über 2.000 Jahren als Heilmittel in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet, erklärt Marion von Sobbe, Geschäftsführerin der KGV – Korea Ginseng Vertriebs GmbH. Der koreanische reine rote Ginseng von KGV sei ein 100 Prozent reines Naturheilmittel mit Arzneimittelzulassung, frei verkäuflich und als Extraktkapseln, Tabletten, Wurzelscheiben und Tee erhältlich. „Das Besondere an unserem Produkt ist, dass nur die besten, also mindestens sechs Jahre alten Wurzeln, verwendet werden.“ Denn erst nach dieser Zeit seien die Wirkstoffe komplett ausgebaut. „Seit 35 Jahren importieren wir dieses hochwertige Naturheilmittel, das kurmäßig angewendet werden kann“, sagt Marion von Sobbe. „Unsere langjährigen Stammkunden berichten von einer Vielzahl positiver Wirkungen“, betont die Geschäftsführerin.

Halle 6.2, Stand 218, Kontakt: Marion von Sobbe, T: +49 (0)2206 5135, M: marion.v.sobbe@ginseng-pur.de

Litauen – Das Land der heilenden Cremes

Rissige Haut an Händen und Füßen ist lästig und schmerzhaft. Schutzcremes aus Litauen leisten jedoch Abhilfe. Die Cremes, die auf der Grünen Woche getestet werden können, setzen sich aus Tannenharz, Bienenwachs, Sonnenblumenöl und ausgelassenem Schweinefett zusammen. Einige Cremes enthalten auch ätherisches Lavendel- oder Teebaumöl. Bei Verletzungen fördern die Wirkstoffe die Immunreaktion der Haut und ihre regenerativen Prozesse und stoppen so die Infektion. Trockene Haut wird weicher und elastischer. Außerdem wirken sie entzündungshemmend und können auch bei Verletzungen der Mundschleimhaut angewandt werden.

Halle 8.2, Stand 100, Kontakt: Mantas Adomaitis, T: +370 620 92460, M: info@evijakremas.lt

Safran und Berberitzen aus dem Iran

Eine Dattel als Zwischenmahlzeit bekommt, wer am Stand von Safran and Family vorbeischaut. Schon seit mehreren Jahren bietet die Familie Jenkouk auf der Grünen Woche das berühmte Gewürz und verschiedene iranische Trockenfrüchte an. Darunter auch Angebote, „von denen viele in Deutschland noch nicht wissen, dass man sie essen kann“, wie Maulbeeren und die Vitamin-C-reichen Berberitzen. Dazu kommen Feigen, Kichererbsen und grüne Rosinen. Safran, der Namensgeber der Firma schmeckt nicht nur im sprichwörtlichen Kuchen gut, sondern auch etwa zu Basmati-Reis oder Hähnchengerichten.

Halle 6.2a, Stand 120, Kontakt: Manouchehr Jenkouk, T: +49 (0)241507772, M: info@safranandfamily.de

Hallen-Fahrsport-Cup zum Abschluss der Grünen Woche

Zweier- und Vierergespanne geben sich beim traditionellen Hallen-Fahrsport-Cup zum Ende der Grünen Woche in der Tierhalle 25 ein Stelldichein. Zehn Gespanne aus Warm- und Kaltblutpferden aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Polen fahren am Samstag und Sonntag in insgesamt vier Umläufen den Grüne-Woche-Sieger im kombinierten Hindernisfahren aus. Die Hindernisse bestehen aus Pylonen oder Holzbegrenzungen, die durchquert oder umfahren werden müssen. Der Gespannfahrsport erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit, weil Mensch und Tier im Einklang miteinander agieren müssen um die sportlichen Herausforderungen möglichst fehlerfrei zu meistern. Mit in Berlin dabei: Sandro Koalick aus Drepkau, Mitglied im Bundeskader A für Zweispänner. Koalicks Heimatverein, der Reit- und Fahrverein am Schlosspark Raakow, richtet 2019 die Weltmeisterschaften im Gespann-Fahrsport aus. Am Samstag, den 23. Januar werden im Vorführring der Halle 25 zwei Umläufe hintereinander ausgefahren. Beginn ist um 16 Uhr. Am Sonntag, den 24. Januar startet ein Umlauf um 12 Uhr und der letzte Umlauf um 16 Uhr.

Halle 25, Kontakt: Bernd Stubbe, T: +49 (0)172 7044049

Fraunhofer-Institut: Kleidungsstücke aus Weizenstroh-Fasern

Neue Forschungsergebnisse präsentiert das Fraunhofer-Institut für angewandte Polymerforschung (IAP) auf der Grünen Woche. Die Wissenschaftler haben eine Methode gefunden, die es ermöglicht, direkt vom Feld kommendes Weizenstroh aufzulösen und durch einen Spinnprozess zu Fasern zu verarbeiten. Das Verfahren soll weiter optimiert werden, damit die Eigenschaften der Fasern den gängigen textilen und technischen Anforderungen gerecht werden. Zukünftig sind dann Putztücher, Jogginganzüge oder Designersakkos aus Weizenstroh denkbar. Als kostengünstige Alternative zu den Carbonfasern konnten die Forscher ferner ein neues, biobasiertes Fasermaterial aus Lignin entwickeln, einem der drei Hauptbestandteile von Holz, der in großen Mengen als Reststoff bei der Herstellung von Papier und Zellstoff anfällt. Mit einer speziellen, vom IAP entwickelten Mischtechnik kann das Lignin in thermoplastische Kunststoffe eingebracht werden. Die so entwickelten „Gemische“ sind fester, schlagzäher und preiswerter als reines Polyethylen oder Polypropylen.

Halle 4.2, Stand 216, Kontakt: Rainer Rihm, T: +49 (0)331 5681811, M: rainer.rihm@iap.fraunhofer.de

Winter im artgerechten Außenklimastall

Artgerechte Weidezucht, Bioeis mit saisonorientiertem Geschmack und die Beteiligung der Bürger am Betriebsergebnis – das sind die drei erfolgreichen Konzepte, die Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt beim Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau auf der Grünen Woche ausgezeichnet hat. Der Milchviehbetrieb der Familie Kaemena im Bremer Blockland überzeugte die Jury mit der Veredelung seiner Biomilch zu Speiseeis, dessen 38 Sorten mit saisonalen Zutaten produziert werden und nach Jahreszeit wechseln. Das Harzer Rote Höhenvieh der Rinderzucht von Daniel Wehmeyer in Osterode verbringt den Winter in einem artgerechten Außenklimastall, und Fleisch und Wurst werden nur regional vermarktet. Das Hofgut Oberfeld Landwirtschaft AG in der Nähe von Darmstadt gewann vor allem mit seiner Unternehmensorganisation: Die 120 Aktionäre sind größtenteils engagierte Bürgerinnen und Bürger.

Halle 23a, Kontakt: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, T: +49 (0)30 185293170, M: pressestelle@bmel.bund.de

BMEL-Sonderschau: Drohnen im Anflug

Wie die Landwirtschaft der Zukunft aussehen könnte, zeigt das Julius Kühn-Institut in Halle 23a: Eine per GPS gesteuerte Flugdrohne, mit einer Kamera bestückt, überfliegt den Acker und fotografiert dabei den Bestand. Die Bilder werden mit Hilfe einer speziell entwickelten Software am Computer ausgewertet, wobei das Programm genau erkennt, welche Unkrautarten auf dem Feld stehen und wie sie verteilt sind. Danach erstellt der Computer einen Spritzplan, so dass der Landwirt die Pflanzenschutzmittel gezielt dort ausbringen kann, wo sie benötigt werden. „Gesellschaftliches Ziel ist es, den Einsatz von Unkrautbekämpfungsmitteln zu reduzieren“, sagt Stefanie Hahn vom Julius Kühn-Institut. Dies würde nicht nur den Geldbeutel der Landwirte, sondern auch die Umwelt schonen. Noch ist das System allerdings nicht praxisreif, denn die Unterscheidung zwischen Unkräutern und Kulturpflanzen gelingt nur bedingt. Doch die Julius Kühn-Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck daran, die Erkennungsrate der Software zu erhöhen. Damit es Ackerfuchsschwanz, Diestel und Co. bald punktgenau an den Kragen geht.

Halle 23a, Kontakt: Arno Littmann, T: +49 (0)170 9243267

Berliner Kaffeerösterei – Genuss ohne schlechtes Gewissen

Kaffee aus dem Regenwald – verbraucher- und produzentenfreundlicher kann Kaffee nicht sein. „Wir verhandeln direkt mit Kaffeebauern in Mittelamerika und Afrika, um vor Ort gerechte Preise zu vereinbaren. Die Bauern sind gleichberechtigte Partner, deren Interessen wir respektieren“, sagt Raphael Wozniak von der Berliner Kaffeerösterei. Etwa 100 klein- und mittelständische Unternehmen haben sich zusammengeschlossen, um qualitativ hochwertigen Kaffee zu gerechten Erzeugerpreisen anbieten zu können. Die Berliner Kaffeerösterei ist ein Traditionsunternehmen, das in zweiter Generation geführt wird. Sie bietet über 70 Kaffeesorten zum Verkauf. „Kaffee ist wie Wein. Man muss Geduld mit ihm haben“, ergänzt Wozniak. Um Kaffee schonend zu rösten, darf er nur bis 210 Grad erhitzt werden und muss anschließend langsam abkühlen. Ein Röstvorgang dauert so 12 bis 15 Minuten, im Gegensatz zu großen Hochleistungsröstereien, die dieselbe Menge schon in ein bis zwei Minuten rösten.

Halle 1.2, Stand 217, Kontakt: Raphael Wosniak, T: +49 (0)30 28470051, M: datenschutz@berliner-kaffeeroesterei.de

Marmeladen-Casting für Profis und Amateure

In der Berlin-Halle 21b der Grünen Woche kommt es am Sonntag von elf bis circa 16 Uhr wieder zum Marmeladen-Casting. Die Produkte der Teilnehmer werden – getrennt nach Profis und Hobbyproduzenten – von einer Fachjury nach einem speziell für diesen Wettbewerb entwickelten Modus getestet und bewertet. Dabei geht es sowohl um die Etikettierung nach den gesetzlichen Vorschriften als auch um die Konsistenz, den Geschmack und den Geruch der einzelnen Konfitüren. Im Profi-Bereich tritt die Marmeladen-Manufaktur „Holunder & Co“ aus Hohenstein-Ernstthal in Sachsen mit ihrer Chefin Eva Melzer als Titelverteidigerin an. Sie geht unter anderem mit dem „Scharfen Hohensteiner“ (Sauerkirsche-Chili) an den Start. Zu den schärfsten Konkurrentinnen zählen Daniele Plener von „Danys Marmeladenzauber“ aus dem bayerischen Gemünden und Ute Sailer von der „Pleidelsheimer Marmeladenmanufaktur“ aus Baden-Württemberg. Mit dabei sind auch Romana Ŝafránková (Marmelády Safránka) aus Tschechien und der norwegische Hersteller Sjødalstrand Gård. Im Hobby-Bereich kämpfen Katharina Herzog-Raasch aus Brandenburg und Anita Hohlbach aus Bayreuth um den Titel.

Halle 21b, Kontakt: Dr. Karin Raschinsky, T: +49 (0)177 8748782, M: doktor@marmeladen-casting.com

Nicola ist die Kartoffel des Jahres

Eine festkochende, gelbe, 43 Jahre alte Allrounderin ist in diesem Jahr „Kartoffel des Jahres“: Nicola ist von Niedersachsen über die Niederlande bis nach Nordafrika beliebt. Starköchin Sarah Wiener würdigte sie auf der Grünen Woche als Erdapfel mit vielen Talenten. Nicola schmecke mild und habe eine sehr feine Konsistenz. Sie mache sowohl als Pellkartoffel als auch als Bratkartoffel eine gute Figur. Den Ehrentitel erhielt Nicola jedoch wegen ihrer Genügsamkeit. „Sie ist eine unkomplizierte Sorte, die auch bei schwierigen Wachstumsbedingungen relativ zuverlässige Erntemengen und gute Qualitäten erreicht“, erklärte Wilfried Stegmann, der Sprecher des „Arbeitskreises Kartoffel des Jahres“. Unter anderem deshalb hat sie es bis auf Anbauflächen in Ägypten geschafft. In Deutschland wächst Nicola auf immerhin 500 Hektar. Die Auszeichnung kürt Kartoffeln jenseits der Massensorten, damit der Verbraucher auf die Vielfalt der Sorten aufmerksam wird.

Halle 1.2, Kontakt: Wilfried Stegmann, T: +49 (0)173 2492057, M: w.stegmann@blaue-kartoffeln.de

Mecklenburg-Vorpommern: Zum Jubiläum ein voller Erfolg

„Unsere Halle rangiert in der Beliebtheit wieder ganz vorn. Den Besuchern und den Ausstellern gefällt – wie mir selbst auch – die herzliche Atmosphäre, die Stimmung und die hochwertige Qualität der Präsentation“, sagt Till Backhaus, Landwirtschafts-, Umwelt- und Verbraucherschutzminister zum 25. Auftritt von Mecklenburg-Vorpommern auf der Grünen Woche. „Das spürte ich auch bei den Bundes- und Landespolitikern sowie den internationalen Delegationen, die ich hier begrüßen durfte.“ Gespräche über die Land- und Ernährungswirtschaft sowie über gemeinsame Interessen führte Backhaus unter anderem mit Delegationen aus China und Österreich. Hochzufrieden sind, nach Angaben des Ministers, auch die 60 Aussteller, zumal sich der große Zuspruch auch in guten Umsätzen niederschlägt. Zu den Ausstellern gehören in diesem Jahr auch Fleischermeister Robert Kriewitz aus Ückermünde mit mild geräuchertem Schinken und der „Ückermärker Gekochten“ sowie Bäckermeister Jörg Reichau aus Grambin, der extra für die Messe ein Dinkel-Baguette kreierte.

Halle 5.2b, Kontakt: Matthias Sievert, T: +49 (0)171 8980404

Biohalle: Genuss mit Wein und Käse

Wein und Käse gibt’s zum Messeausklang in der Biohalle 1.2b, Stand 215. Täglich um 16:30 Uhr und an den langen Messetagen nochmals um 18:30 Uhr begrüßen die Biowinzer aus dem Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau die Messegäste zur informativen und niveauvollen Degustation „Weinprobe: Wein&Käse genießen.“ Die Biowinzer erläutern die Besonderheiten und Schwierigkeiten der ökologischen Weinherstellung und präsentieren edle Tropfen aus eigenem Anbau. Dazu gibt es passenden Biokäse. Wer also erfahren will, wie gut Bioweine schmecken, der sollte sich diese Degustation nicht entgehen lassen.

Biohalle 1.2b, Stand 215, Kontakt: Oliver Z. Weber, T: +49 (0)178 2181811

Brandenburger Fisch des Jahres ist der Hecht

Der Hecht ist Brandenburger Fisch des Jahres. In der Brandenburg-Halle können sich Grüne Woche-Besucher umfassend informieren, sozusagen vom Fang bis zur Zubereitung. Als eines der gewässerreichsten Bundesländer gehört Brandenburg zu den wichtigen Standorten für die Binnenfischerei. Schon Fontane wusste seinen Havelzander zu schätzen. Heute ist es beispielsweise der Peitzer Karpfen, der vor allem an Festtagen Berliner und Brandenburger Familientafeln ziert. 3,4 Prozent der Landesfläche sind Gewässer. Brandenburg verfügt über 33.000 Kilometer Fließgewässer und 3.000 Seen mit einer Mindestgröße von einem Hektar und einer Gesamtwasserfläche von 101.000 Hektar. Im Bundesmaßstab liegt das Land damit an vierter Stelle.

Halle 21a, Stand 110, Kontakt: Lars Dettmann, T: +49 (0)152 22693042, M: info@lfvb.org

Tierhalle 25: Kutschen lenken leicht gemacht

Während der Grünen Woche können Besucher in der Tierhalle besondere Zeitgenossen erleben. Familie Rensch aus Lychen in Brandenburg beherbergt dort einen Teil ihrer Muli-Herde. „Mulis – eine Kreuzung aus Pferd und Esel – sind ruhige, leistungsstarke Tiere, die sich ideal für Kremser- und Kutschfahrten, aber auch für Holzarbeiten im Wald eignen“, erklärt Achim Rensch. Neben den Mulis, die unfruchtbar sind und daher immer wieder neu gezüchtet werden müssen, stehen aber auch Pferde im Stall der Familie Rensch. „Wir bieten aber auch die Möglichkeit, Pensionspferde bei uns unterzubringen oder für einen zünftigen Reiturlaub eine unserer Ferienwohnungen zu buchen. Wer möchte kann für sich allein oder mit seinem Vierbeiner einen Fahrlehrgang für Gespanne buchen, umschreibt Rensch das umfangreiche Angebot des Reiterhofs.

Halle 25, Kontakt: Achim Rensch, T: + 49 (0)173 9807213, M: mulirensch@aol.com

Erstmals Preise für regionale Konzepte vergeben

Zum ersten Mal sind die „Regional-Star“-Preise für herausragende Konzepte mit regionaler Prägung auf der Grünen Woche verliehen worden. Die Messe und die Fachzeitschrift „Lebensmittel Praxis“ würdigten damit Konzepte aus Handel, Industrie und Landwirtschaft, die unter nachhaltigen Aspekten die Vermarktung regionaler Produkte voranbringen. Im Einzelnen kam in der Kategorie Innovation die Block Foods AG für das Block-House-Rinderzuchtprogramm auf den ersten Platz. In der Kategorie Präsentation entschied sich die achtköpfige Jury aus Marketing- und Unternehmensexperten für die Rewe Richrath Supermärkte und ihr Konzept „Wir aus der Region“. Die Bio-Region Niederrhein, vertreten durch den Vienhues Biomarkt wurde mit dem Spitzenplatz in der Kategorie Organisation bedacht, und in der Kategorie Kooperation kam das Handelsunternehmen Tegut für sein LandPrimus-Programm auf Platz eins.

LebensmittelPraxis, Kontakt: Marc Linnig, T: +49 (0)2631 879166, M: m.linnig@lpv-verlag.de

Erlebniswelt Heimtiere: Familienkatzen und exotische Vertreter

Auf dem Stand des Berliner Pro-Kat-Vereins in der Erlebniswelt Heimtiere sind an jedem Messetag rund zehn Züchter mit circa 30 Katzen in etwa acht bis zehn Rassen vertreten. „Das sind hauptsächlich Vertreter der Halblanghaarkatzen, weil sie als Familienkatzen sehr beliebt sind“, erläutert Vereinsvorsitzender Burkhart Appelt. Als wesentliche Gründe dafür nennt er, dass Kinder mit ihnen sehr gut umgehen können und dass diese Rassen auch mit anderen Haustieren gut auskommen. Ebenso finden Tierfreunde am Pro-Kat-Stand einige sehr schöne, etwas exotische Vertreter wie Rexkatzen, die gewelltes oder gekräuseltes Haar haben. Außerdem gibt es auf der Aktionsbühne in Halle 26 mindestens dreimal täglich interessante Vorträge. Dabei geht es nicht nur um verschiedene Katzenrassen, sondern auch um den Charakter der einzelnen Rassen sowie um Anschaffung und Haltung. „Nach den Vorträgen und Vorstellungen können die Katzen auch gestreichelt werden, was natürlich bei den Besuchern sehr gut ankommt“, ergänzt Appelt.

Halle 26, Stand 306, Kontakt: Burkhart Appelt, T: +49 (0)3304 500770, M: bubacat@t-online.de

Schaubäckerei und Schaufleischerei

In der Schaubäckerei und der Schaufleischerei des ErlebnisBauernhofs wird vor Ort gezeigt, wie aus Mehl Brot und aus Fleisch Wurst gemacht wird. Frisch aus dem Ofen gibt’s Brötchen und Süßes, beim Metzer gibt’s frisch zubereitete Blutwurst. Mit einem der Snacks in der Hand kann man sich an den Nebenständen über die komplette Prozesskette der Nahrungsmittel informieren, die man gerade konsumiert.

Halle 3.2, ErlebnisBauernhof, Kontakt: Lea Fließ, T: +49 (0)152 33967669, M: l.fliess@moderne-landwirtschaft.de, Infos unter www.eb-gruenewoche.de

Rainer Nitzsche

Nachrichten