Grüne Woche aktuell: 21. Januar 2016

Holländisches Start-Up präsentiert Seegras als Pasta-Ersatz

In einem Restaurant auf Ibiza glaubte Willem Sodderland, die Be-dienung habe sich geirrt und ihm statt dem bestellten Seegrassalat grüne Tagliatelle gebracht. Als er den Irrtum bemerkte war die Ge-schäftsidee geboren. Eine Crowdfunding-Kampagne brachte das nötige Startkapital. Der englische Produktname „I sea Pasta“ ist ein Wortspiel aus der Entdeckung des Gründers des inzwischen als innovativsten Start-Ups der Niederlande im Lebensmittelbereich ausgezeichneten Unternehmens. Seamore, so der Name des Start-Ups, lässt Himantalia elogata, eine auch als Riementang bezeichnete Braunalgenart, vor Connemara an der Westküste Irlands aus dem hier besonders sauberen Atlantik „ernten“, reinigen, trocknen und in Tüten füllen. In lauwarmes Wasser eingelegt entsteht daraus ein weiches Gemüse, gekocht ein Produkt wie Pasta al dente. Seit einem halben Jahr auf dem holländischen Markt, nutzt man die Grüne Woche zur Suche nach Wiederverkäufern in Deutschland. „Unser Ziel ist es, binnen 15 Jahren eine Billion Portionen zu verkaufen“, so Waldo van Leeuwen von Seamore.

Halle 18, Kontakt: Waldo van Leeuwen, T: +31 623 364607, M: waldo@seamorefood.com

Prinaña-Cocktail und gelbe Kola aus Peru

Seit fast zwei Jahrzehnten repräsentiert Miguel Ortega Gonzales Peru auf der Grünen Woche. An seinem Stand gibt es gekochten Mais mit Käse oder Paprikasoße, peruanischen Kaffee und leckere Drinks mit dem Nationalgetränk Pisco wie den Piraña mit Maissaft und Limette. Schoko-Sticks lösen sich in der Tasse und verwandeln Milch in Kakao. Neben dem Cusqueña-Bier und wer die Inca-Kola probiert, erlebt eine Überraschung: Der Inhalt präsentiert sich nicht, wie erwartet, bräunlich sondern gelb, denn die Hauptbestandteile des seit 80 Jahren im Handel befindliche, beliebteste Erfrischungsgetränk des Landes stammen vom Zitronenstrauch, einer Pflanze aus der Familie der Eisenkrautgewächse.

Halle 7.2c, Stand 106, Kontakt: Miguel Ortega Gonzales, T: +49 (0)163 2135332, M: brenaypi@yahoo.com

Premium-Wodka aus Finnland mit Goldetikett

„An unserem Team Finnland-Stand können die Messebesucher circa 70 Produkte von rund zehn Herstellern aus der Region Helsinki und dem Landesnorden probieren und kaufen“, berichtet Mikael Gröning von der Firma Teamblue. Einige davon gebe es schon in Deutschland zu kaufen, weitere kämen im Frühjahr hinzu. Die Angebotspalette am Stand reicht von Quellwasser und Bier über karelische Piroggen mit Maräne, Lachs oder Rentier bis hin zu Leinsamen und Müsli. Dies zum Beispiel gibt es mit Heidelbeeren und mit Sanddorn, den Leinsamen mit und ohne Heidelbeeren. Die beiden angebotenen trinkfertigen Smoothie-Sorten sind ebenfalls mit Heidelbeeren sowie mit Heidelbeeren und Pflaume erhältlich. Unter den drei vertretenen Brauereien ist auch Lammin Sahti, Finnlands älteste noch im Betrieb befindliche Kleinbrauerei. Sie bietet auf der Messe fünf verschiedene Flaschenbiere und gezapftes Weißbier an. Als Besonderheiten nennt Gröning den Lakritzen- und den Pinien-Likör sowie den Premium-Wodka „Laplandia“ mit einem 24-karätigen Goldetikett.

Halle 8.2, Stand 117, Kontakt: Mikael Gröning, T: +49 (0)358 503589970, M: mikael.groning@teamblue.de

Nepalesische Nationalgerichte erstmals auf der Grünen Woche

Nepal ist erstmals auch mit traditionellen Gerichten auf der Grünen Woche präsent. Die Initiative, den Messebesuchern die Spezialitä-ten ihrer Heimat nahe zu bringen, hatte eine in Berlin lebende Gruppe von jungen Menschen aus dem Himalaja-Staat. Zu verkos-ten gibt es unter anderem Masu Bhat – ein Lammgulasch –, Masy-oura Tarakari – vegetarische Soja-Bällchen mit grünen Erbsen in Tomatensoße – und den Newari-Kartoffensalat, der mit frischer Gurke, Möhren, Erbsen und Zitronensaft angemacht wird. Dazu passen Mangosaft, die nepalesischen Biere Rato-Bhaat und Goda-wari oder der landeseigene Khukri-Rum.

Halle 6.2, Stand 121, Kontakt: Sabina Tiwari Chudal, M: sarojberlin@gmail.com

Premiere für Áldomás aus Ungarn

Auf der Grünen Woche sei der erste Auftritt der neuen Premium-Lebensmittel-Dachmarke „Áldomás“ vor größerem Publikum, sagt Ágnes Menykő, Projektmanagerin beim Ungarischen Nationalen Handelshaus (MNKH). Der Verkaufsstart erfolge etwa Mitte März in Ungarn und auch in anderen Ländern wie Deutschland. Besucher der Grünen Woche bekommen schon jetzt einen kleinen Vorge-schmack. Sie können 17 Áldomás-Erzeugnisse am ungarischen Gemeinschaftsstand kostenlos probieren. Die Hälfte davon sind Bioprodukte, zum Beispiel Leinöl, Dinkelkekse, Kamillentee, Quell-wasser mit hohem Jod- und Selen-Gehalt sowie Ketchup aus Bio-Grundbirnen. Bei Superfood handelt es sich um kleine Kugeln mit Schokoladengeschmack, die viele Vitamine und Mineralstoffe ent-halten. „Es gibt ein sehr großes Interesse der Besucher an den neuen Produkten“, freut sich Ágnes Menykő.

Halle 10.2, Stand 105, Kontakt: Ágnes Menykő, T: +36 (0)1 8101600, M: agnes.menyko@tradehouse.hu

Käsewurst, Bergsteiger und Salzburger Scherz’l aus Österreich

Mit traditionellen Spezialitäten aus dem ganzen Land präsentiert sich Österreich auf der diesjährigen Grünen Woche in Halle 15.1. Dazu zählen zum Beispiel Bergkäse, Speck und Bier aus dem Zillertal, verschiedene Süß- und Rotweine aus dem Burgenland sowie Marmelade, Säfte, Liköre und Edelbrände aus der Wachau. Der Wiener Wurstwarenproduzent Wiesbauer hat ausgewählte Wurstspezialitäten aus seinem umfangreichen Produktsortiment mit nach Berlin gebracht, unter anderem Krustenbraten, Käsewurst, Bergsteiger und Salzburger Scherz’l. Typische warme und kalte österreichische Speisen gibt es in der Almhütte. Der Verband „Urlaub am Bauernhof in Österreich“ informiert interessierte Messebesucher über schöne Unterkünfte im ganzen Land. Und auch der Steirer Franz ist am österreichischen Gemeinschaftsstand mit dabei und spielt wieder zünftig auf.

Halle 15.1, Stand 135, Kontakt: Dolly Blach, T: +43 (0)1 33151403, M: dolly.blach@ama.gv.at

Slowenien wirbt mit Gersteneintopf und Partypack

Mit einer äußerst abwechslungsreichen Speise- und Getränkekarte will Slowenien auf der Grünen Woche punkten. Das Land zwischen Meer, Alpen und der Pannonischen Ebene hat neben seinen wunderschönen Landschaften unter anderem Gersteneintopf, Weinschinken und ein Partypack aus Pralinen und Beerenlikör zu bieten. Besondere Beachtung verdient das Mineralwasser Rogaska, dem nicht nur heilende Kräfte zugeschrieben werden, sondern das mit seinem hohen Magnesiumgehalt auch Stress vorbeugt. Auch der Honig hat einen prominenten Platz auf dem Gemeinschaftsstand des Landes. Ihn ziert ein großer Plüschbär. Es ist schon der zweite auf der diesjährigen Grünen Woche. Der erste machte sich in einer Wochenendnacht davon und ward nicht mehr gesehen.

Halle 8.2, Stand 118, Kontakt: Melanija Kožar, T: +386 (0)40696047, M: melanija.kozar@gmail.com

Das eigene Wissen über unsere Nahrungsmittel testen

Produkte und ihren Entstehungsprozess entdecken – das können Kinder und Jugendliche an zwölf Stationen des i.m.a.-Wissenshofs auf dem ErlebnisBauernhof. Dabei können sie sehen, testen und lernen, wie vielseitig die Landwirtschaft ist. So lässt sich anhand der Verwertungskette von Getreide nachvollziehen, wie unterschiedlich die Kornarten und die daraus gemahlenen Mehlsorten sind und wie sie von den Bäckern verarbeitet werden. Wie Wurst entsteht zeigen die Fleischer, und Experimente locken ins „Grüne Labor“.

Halle 3.2, ErlebnisBauernhof, Kontakt: Lea Fließ, T: +49 (0)152 33967669, M: l.fliess@moderne-landwirtschaft.de, Infos unter www.eb-gruenewoche.de

Ruanda – ein Land für Afrika-Gourmets

„Besucher der Grünen Woche stehen bei uns Schlange. Die Krokodilspieße gehen weg wie warme Semmeln“, sagt Immaculata Mukamugema. Seit fünf Jahren bietet die Inhaberhin der Gastrono-mie Jambo Exotic Food/Rwanda Gerichte aus ihrer alten Heimat Afrika an. Das reicht von cholesterinarmen Kamelgulasch, das in Ruanda als Delikatesse gilt und entsprechend teuer ist, über vege-tarische landesübliche Gemüsegerichte (Imboga, Lengalenga) bis zum Spieß mit Zebrafleisch bestückt. Köstliche Biere aus Ananas, Mango, Passionsfrucht, Palme und Banane runden die Mahlzeit ab. „Die größte Gastronomiemesse der Welt gehört für uns einfach dazu. Außerdem treffen wir hier lauter freundliche Menschen. Wir kommen gerne auf die Grüne Woche“, sagt Mukamugema.

Halle 7.2a, Stand 108, Kontakt Immaculata Mukamugema, T: +49 152 13956632

Biohalle: Kulinarische Reise durch Bio-Deutschland

„Genussreise: Kulinarisch durch Bio-Deutschland touren“ heißt es täglich um 14.15 Uhr auf der Bühne der Biohalle 1.2b. Das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) lädt die Messegäste ein, sich auf eine kulinarische Reise durch Deutschland zu begeben. Biobauern, -bäuerinnen und -winzer aus dem Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau präsentieren ihre Bio-Spezialitäten und erläutern deren Besonderheiten, zum Beispiel Käse mit Bockshornklee, Schinken vom Bunten Bentheimer Schwein, Grünkernbrot, vegane Pinkel oder essbare Blüten. Sehen, Fühlen, Riechen und vor allem Schmecken – hier kann man „Bio“ mit allen Sinnen erleben.

Biohalle 1.2b, Stand 215, Kontakt: Oliver Z. Weber, T: +49 (0)178 2181811

Syrien präsentiert süßes Gebäck und Gewürze

Das Syrien trotz des Krieges auf der Grünen Woche vertreten ist, verdankt das Land Majd Agha, dessen Leipziger Firma Almarie Produkte von dort und aus anderen arabischen Ländern vertreibt. „Ich wollte, das Syrien trotzdem auf der Messe Flagge zeigt und die Leute sehen, dass dort immer noch produziert wird“, sagt der Initia-tor des Standes. Dort gibt es „Syrian Sweets“, süßes Gebäck aus Damaskus sowie edle Gewürze – neben Kardamom, Kurkuma, Ingwer und Chili auch Zaatar. Diese Gewürzmischung aus Thymian, Sesamsamen und Sumach wird unter anderem beim Backen von Fladenbrot, zu Fleisch und – mit Olivenöl – als Dip verwendet. Standbesucher erhalten auf Wunsch auch ein Henna-Tattoo.

Halle 7.2b, Stand 103, Kontakt: Majd Agha, T: +49 (0)162 9490224, M: agha@almarie.eu

DGF-Rapsöl-Medaille signalisiert Sicherheit beim Rapsölkauf

Zum zehnten Mal verlieh die Deutsche Gesellschaft für Fettwissenschaft (DGF) an ausgewählte Unternehmen die DGF-Rapsöl-Medaille. Rapsöl ist das beliebteste Speiseöl der Deutschen. Es ist reich an Vitamin E sowie an ungesättigten Fettsäuren. Aus einem Pool von 33 nativen Rapsölen, die von Herstellern aus Deutschland und der Schweiz zur Bewertung vorgelegt wurden, wählte die Fachjury 24 aus. Das Qualitätssiegel, mit dem die Unternehmen jetzt ein Jahr lang ihre Produkte zieren können, soll die Verbraucher auf den hervorragenden Geschmack dieser Öle hinweisen. Die Proben wurden vor der Beurteilung anonymisiert und sensorisch bewertet. Geprüft wurden nur Öle, die durch schonende Pressung ohne Wärmezufuhr gewonnen werden. Diese Herstellungsmethode erhält den leicht nussigen Geschmack, die honiggelbe Farbe, den typischen Geruch sowie wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe.

Halle 23a, Kontakt: Frank Amoneit, T: +49 (0)69 7917529, M: amoneit@dgfett.de

BMEL-Sonderschau: der Klimawandel und unsere Ernährung

„Der Klimawandel ist den Menschen schon bewusst. Vielen ist aber nicht klar, welche Konsequenzen er für die Landwirtschaft hat“, sagt Insa Folkerts vom Thünen-Institut und erklärt damit, worum es ihr und ihren Kollegen beim Messeauftritt geht: zeigen, wie sich steigende Temperaturen und zunehmende Kohlendioxid (CO2)-Konzentrationen in der Atmosphäre auf das Wachstum wichtiger Nahrungspflanzen wie Weizen oder Gerste, Mais oder Zuckerrüben auswirken. Für die Messegäste haben die Thünen-Forscher ein von Heizstrahlern eingerahmtes Weizenfeld angelegt – ein Miniatur-Ausschnitt aus ihren realen Versuchen, bei denen Hitzestress für die Pflanzen simuliert wird. Einzelne Flächen werden zudem über computergesteuerte Düsen mit Kohlendioxid begast. „Damit wird die CO2-Konzentration simuliert, die man für 2050 erwartet“, so Wissenschaftler Martin Kraft. Durch die Begasung stiegen die Erträge von Zuckerrüben, Gerste und Weizen um bis zu 15 Prozent. Allerdings nahm in den Getreidekörnern der Eiweißgehalt ab. Und der ist ganz entscheidend für die Backqualität.

Halle 23a, Kontakt: Michael Welling, T: +49 (0)160 96005256

„Bonata“ schönstes Rind bei Angus Jungrinder-Schau

Die Königin der diesjährigen Angus Jungrinder-Bundesschau heißt Bonata und ihr Königspalast steht in Walsrode in Niedersachsen. Das ein Jahr alte, pechschwarze Jungrind überzeugte die Jury durch ihre Anmut und Leistungsstärke. „Angus“ ist die älteste in Deutschland gezüchtete Fleischrinderrasse. Insgesamt leben in Deutschland 34.000 Mutterkühe. Angusrinder und Kühe haben einen ruhigen Charakter, der einen Umgang mit ihnen sehr erleichtert. Außerdem sind sie sehr genügsam und finden noch auf der kargsten Weide genügend Futter. Kühe dieser Rasse geben viel Milch, so dass ihre Kälber bis zu neun Monate lang gesäugt werden können. Im Jungzüchterwettbewerb wurden Otto Steffens, Arndt Steffens, Markus Sippel und Nina Ahlers für Umgang mit und Kenntnisse über Angusrinder geehrt.

Halle 25, Kontakt: Dr. Sabine Schmidt, T: +49 (0)3963 255933, M: geschaeftsfuehrung@angus-bundesverband.de

Hedwig Bollhagens Knappkuchen in der Brandenburg-Halle

Bäckermeister Karl-Dietmar Plentz aus Schwante ist seit vielen Jahren mit seiner Bäckerei & Konditorei Aussteller in der Brandenburg-Halle und kommt jedes Mal mit Neuheiten auf die Grüne Woche. Diesmal hat er Hedwig Bollhagens wiederentdeckten „Knappkuchen“ mit nach Berlin gebracht. „Im Sommer 2015 wurde der Nachlass der berühmten Keramikerin aus dem brandenburgischen Marwitz in einem neugebauten Museum in Velten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht“, erzählt Plentz. Dabei wurde unter anderem ein Kuchenrezept vom „Knappkuchen“ gefunden. „Dieses Produkt bieten wir seitdem als regionale Spezialität an. Somit kann man brandenburgische Kultur mit allen Sinnen genießen“, ergänzt der Bäckermeister.

Halle 21a, Stand 101, Kontakt: Karl-Dietmar Plentz, T: +49 (0)33055 70948, M: info@plentz.de

ErlebnisBauernhof: Vom Imker zum Mühlentechnologen

Viel Interesse an landwirtschaftlichen Berufen zeigten Schüler und Schülerinnen bei einer Pressekonferenz auf dem Erlebnisbauernhof der Grünen Woche. Es kamen viele Fragen zur Tierhaltung und zu Landmaschinen. Die Schüler/-innen erfuhren auch, dass es andere landwirtschaftliche Berufe als Bauer gibt, wie zum Beispiel Milch- und Mühlentechnologe, Imker oder Mechatroniker. Die 400 Kinder und Jugendlichen aus allen Klassenstufen wollten wissen wieso Kühen Antibiotika gespritzt werden oder wollten Informationen über Arbeits- und Ausbildungszeiten. Im Publikum und auf der Bühne waren viele Auszubildende, um die Fragen der Schüler/-innen zu beantworten. Sie gaben Auskunft über ihr Einkommen und ihre Berufswünsche. Moderator Bernd Schwintowski erklärte, viele deutsche Aus-bildungsberufe seien im Ausland sehr gefragt.

Halle 3.2, Forum Erlebnisbauernhof, Kontakt: Bernd Schwintowski, T: +49 (0)151 12394239, M: presse@ima-agrar.de

Erlebniswelt Heimtiere: Bartagame trifft Kornnatter in Halle 26

„Das ist mein Hobby und ich habe viel Freude daran“, sagt Alfons John, dessen große Leidenschaft Schlangen und Reptilien sind. Seit 1992 ist er mit einigen, jeweils speziell ausgewählten Tieren ohne Unterbrechung auf der Grünen Woche mit dabei, seit fünf Jahren als privater Aussteller. Diesmal hat er eine fünf Monate alte Jungbartagame, große Madagaskar-Taggeckos und Leopardgeckos sowie kalifornische Kettennatter, grau gebänderte Königsnatter, Milchschlange und eine Albino-Kornnatter mit auf die Erlebniswelt Heimtiere gebracht. „Ich bin hier auf der Messe, um vor allem Kindern Schlangen und Reptilien näher zu bringen“, erklärt John. Gleichzeitig möchte er Erwachsenen Fragen beantworten, die die artgerechte Haltung betreffen. „Viele Besucher kommen zunächst mit Vorbehalten an den Stand. Anschließend haben sie eine positive Einstellung diesen Tieren gegenüber“, freut sich John.

Halle 26, Stand 310, Kontakt: Alfons John, T: +49 (0)176 67533220, M: johnalfons@aol.com

Pepper King: Hot ist out, mild ist in

„Hot ist nicht mehr gefragt“, sagt Michael Mattick, der mit seiner Firma Pepper King in diesem Jahr in der Niedersachsenhalle prä-sent ist. Wurde er früher ständig nach seinem schärfsten Produkt gefragt, sind jetzt eher milde Geschmacksrichtungen der Renner. Dazu gehört die neue Barbecue-Soße mit Geschmacksrichtungen wie Apfel, Himbeer, Pfirsich oder Karamell. Auch bei der in drei Schärfegraden produzierten Steak Sauce „Route 66“ ist die milde auch die begehrteste Variante. Ein Renner sind auch die ebenfalls in drei Varianten produzierten Chips.

Halle 20, Stand 104, Kontakt: Michael Mattick, T: +49 (0)5174 9209710, M: info@pepper-king.com

Dialog Lebensmittel: Lebensmittelquiz

Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) setzen an ihrem Stand auf das Motto „Dialog Lebensmittel“. Zum Dialog gehört auch Aufklärung über Lebensmittel und Ernährung. Im Lebensmittelquiz auf der Showbühne können Besucher ihr Wissen über Lebensmittel testen und gegeneinander antreten. Welches Gemüse hat das besonders viel Vitamin C? Pap-rika! Hätten Sie‘s gewusst? Der Gewinner bekommt attraktive Prei-se.

Halle 22a, Stand 180, Kontakt: Anne Vollmer (BVE), T: +49 (0)160 7492767, M: avollmer@bve-online.de; Manon Struck-Pacyna (BLL), T: +49 (0)175 437172, M: mstruck@bll.

nature.tec: Unternehmen fördern Pflanzeninnovationen

Eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung des Hungers in der Welt spielen landwirtschaftliche Nutzpflanzen. Die Gemeinschaft zur Förderung von Pflanzeninnovationen (GFPi) tritt national und international als Impulsgeber für Forschungsprojekte mit landwirtschaftlichen Nutzpflanzen auf und begleitet diese auch. Zur GFPi haben sich 60 klein- und mittelständische Unternehmen aus dem Bereich Pflanzenzüchtung und solche, die sich mit pflanzlichen Produkten sowie Dienstleistungen mit Bezug zu Pflanzen befassen, zusammengeschlossen. Als Mittler zwischen Forschung und Praxis stellt die GFPi sicher, dass die Ergebnisse aus den GFPi-Projekten auch in der Praxis angewandt werden.

Halle 4.2, Stand 215, Kontakt Carl Bulich, T: +49 (0)228 9858143, M: gfpi@bdp-online.de

Attraktive Dörfer machen Lust aufs Land

Unter dem Motto „Zwei Feuerwehrverbände – ein Ziel!“ präsen-tieren sich die Landesfeuerwehrverbände Berlin und Niedersachsen erstmalig mit einem Gemeinschaftsstand auf der IGW. Interessierte können sich über die Arbeit der Freiwilligen Feu-erwehren sowie der Berufs- und Werkfeuerwehren in Berlin und Niedersachsen informieren. Neben Fahrzeugen und Gerätschaften wird auch Schutzausrüstung präsentiert. Ein Einsatzfahrzeug, Ausrüstung und Einsatzkleidung der Feuerwehleute können ausprobiert werden und anhand einer Reanimations-Puppe können Besucher/-innen die Wiederbelebung durch Herzmassage üben.

Halle 4.2, Kontakt: Ines Fahning, T: +49 (0)30 303881308, M: ines.fahning@asg-goe.de

Rainer Nitzsche

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