Galerie im Alten Rathaus von Prien – Ausstellung von Josef Werner

Der in Prien lebende und arbeitende Künstler Josef Werner wurde vom Kulturförderverein Prien auserwählt, nach umfangreichen Baumaßnahmen in der Galerei im Alten Rathaus eine Ausstellung vorzunehmen.

Bei einem rundgang mit Kurator Stefan Wimmer erläuterte dieser das reichhaltige Schaffen des im Erzgebirge geborenen Malers, Bildhauers und Grafikers, der sich schon mit vielen Ausstellungen im In- und Ausland einen Namen gemacht hat. Die Ausstellung in der Galerie hat noch bis 12. März geöffnet, eine Sonderführung ist am Freitag, 24. Februar um 17 Uhr. Die Öffnungszeiten der Galerie sind dienstags bis sonntags von 14 Uhr bis 17 Uhr. Nähere Informationen gibt es unter www.galerie-prien.de oder www.prien.de.

Über den Künstler Josef Werner:
Josef Werner wurde 1945 in Graslitz / Erzgebirge geboren. Von 1970-1975 studierte er in München an der Akademie der bildenden Künste bei Professor K.F. Dahmen und ist seitdem freier Maler, Grafiker und Bildhauer. Werner lebt und arbeitet in Prien am Chiemsee. Schon während des Studiums zeigt sich sein besonderes Interesse für das grafische Verfahren des Radierens. Hier gelingt ihm scheinbar mühelos – und doch mit einem hohen Maß an technischer Perfektion – die Symbiose zwischen Realität und Fantasie. Werners Grafik entführt uns in eine Welt der Poesie, in der es noch Raum zum Träumen gibt, in eine Gedankenwelt, die durch ihre erzählerische Aussage eine humorvolle und oft auch kritische Botschaft vermittelt. Seine Werke sind nie nur Illustrationen der Wirklichkeit. Stets auf der Suche nach einer erahnbaren Harmonie und Schönheit hinter dem Horizont der Vernunft, schaffen Werners Bilder ihre eigene, nur den Gesetzen der Malerei verpflichtete Realität.

„Die skurrilen Gebilde des international bekannten Künstlers Josef Werner entspringen der fast unermesslichen Fantasie eines wachen Geistes, der mit einer subtilen Zärtlichkeit fabulöse Wesen und Formen entstehen lässt. Es ist wie ein Eintreten in eine andere, nicht wirklich existente Welt, in der eine unbändige Lebensfreude herrscht und ein tiefgreifender Humor Kraft gibt, um das Dasein voller Widersprüche und Absurditäten besser und gelassener zu ertragen.“ (Hans Peter Adolph)

Fotos: Hötzelsperger – Eindrücke von der Retrospektive 1970-2016 des Künstlers Josef Werner bei einem Rundgang mit Kurator Stefan Wimmer

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg