Fußball-Gottesdienst in Bernau – Fair und fröhlich trotz Regen

Die Zeit der Fußball-Europameisterschaft war Anlass für einen ökumenischen Fußball-Gottesdienst in Bernau a. Chiemsee. Die Idee hierzu hatten als Initiatoren Gregor Thalhammer vom Pfarrgemeinderat der Katholischen Gemeinde Bernau und Silvio Kalauka vom Kirchenvorstand der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde. Den Gottesdienst feierten gemeinsam Pfarrer Klaus Hofstetter vom Pfarrverband Prien und Pfarrerin Hannah von Schröders.Das kirchlich-sportliche Ereignis begann mit Regen, mit dem Verschieben von Toren und mit einem Einlauf aus der Kabine – dieser endete allerdings nicht wie vorgesehen in der  Spielfeld-Mitte, da es unmittelbar vor Beginn richtig zu regnen begann. Die Geistlichkeit und die Besucher blieben am Spielfeldrand unter dem Dach das Sportgebäudes. Der Gottesdienst war ganz auf das Fußballgeschehen zugeschnitten, die Geistlichen spielten sich im Ablauf die Bälle zu, anstatt dem Friedensgruß gab es ein sportliches Abklatschen und eine Fußball-Hymne ersetzte die ansonst gewohnten Choräle. Fair und fröhlich sowie ohne jeden Platzverweis verlief der Gottesdienst mit vielen Jugendlichen, die mit Bällen und Trikots erschienen waren. Den Abschluss des eigenes von den Organisatoren vorbereiteten Gebetsheftes bildete das Talmud-Zitat: „Es gibt keine Fremden, nur Menschen, denen ich noch nicht begegnet bin“. Damit wurde über den Sport hinaus dem Gottesdienst Ausdruckskraft verliehen.

Fotos:  Hötzelsperger – Eindrücke vom Fußball-Gottesdienst in Bernau a. Chiemsee

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg