Foto-Ausstellung von Mathias Stampfl

Die Freude an der Fotografie prägt seit drei Generationen die Priener Familie Stampfl. Anfang der 1930er Jahre machte sich der Fotograf Xaver Stampfl (1907-1998) im Chiemgau selbstständig und legte so den Grundstein für eine Fotografen-Dynastie. Der Enkel von Xaver Stampfl, Mathias, erinnerte in einer Ausstellung am vergangenen Wochenende im Foyer des kleinen Kursaals an diesen.

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung „Hommage an meinen Großvater“ im Rahmen der Vernissage am Freitag, 16. Oktober 2015 fand im Beisein von Schirmherr Bürgermeister Jürgen Seifert, dem Fotografen Mathias Stampfl und seiner Familie statt. Im Sommer 1989 machte Mathias Stampfl seine Gesellenprüfung als Fotograf. Er war der Zweitbeste seines Jahrgangs. Vier Wochen später brach er zusammen und fiel ins Koma. In seinen Bildern kann Stampfl seiner Stimme Ausdruck verleihen, die seit seiner schweren Krankheit beeinträchtigt wurde. Seine Fotografien sind mal heiter und mal ein wenig melancholisch, immer aber von familiärer Liebe und Verbundenheit geprägt. Mathias stellte nicht einfach nur seine Bilder zur Schau, an Hand von Briefen an seinen Großvater dokumentierte er, wie sehr ihn dessen Persönlichkeit geleitet hat. Auch sein Vater, Hermann, übte den Beruf als Fotograf mit Leidenschaft aus und gab das Talent und die Freude daran an seinen Sohn weiter. Rund 300 Besucher reagierten durchweg „beeindruckt“, darunter auch Andrea Hübner, Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH (PriMa), die die Priener Familie für ihre Stärke und ihren beeindruckenden Familienzusammenhalt bewundert. Sie hat gleich ein Bild gekauft und würde gerne noch mehr Bilder erwerben: „…für die neue Wohnung in Prien!“. Zum Abschluss der Vernissage bedankte sich Mathias, assistiert von Petra Huber, ganz herzlich bei seinen Eltern und überreichte ihnen ein kleines Geschenk. „Mathias hat für uns beide jeweils einen persönlichen Heilstein gezogen; für meinen Mann ein Tigerauge und für mich einen Chalcedon und diese Steine tragen wir seither bei uns“, so die Mutter Helga Stampfl gegenüber einer Pressemitarbeiterin der PriMa. Eine Ausstellung, die Hoffnung machte: Denn zu sehen war durchaus, wie Familien-Zusammenhalt gelingt und sich Glück vererbt.

Nähere Informationen im Tourismusbüro Prien, Telefon +49 8051 6905-0, info@tourismus.prien.de,www.tourismus.prien.de

Andrea Aschauer

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