Ferienregion Rupertiwinkel lockt Berliner Messegäste

Bauernhof-Urlaub und traditionelle Handwerkskunst stehen bei den Besuchern der Internationalen Grünen Woche in Berlin auch heuer wieder hoch im Kurs. Mit dabei in der Bayernhalle unter dem Messeturm ist auch die Anbietergemeinschaft Rupertiwinkel-Berchtesgaden. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner stattete dem Stand bei seinem Messerundgang einen Besuch ab und informierte sich bei Josef Esterer (l.) sowie Stefan und Nicole Schneider über die vielfältigen Angebote der Urlaubs- und Genussregion. Anschließend durfte der Minister Hochprozentiges der Berchtesgadener Enzianbrennerei Grassl probieren. Nach Auskunft des Ministers wollen immer mehr Urlaubsgäste ein besonders authentisches Bauernhof-Erlebnis – also möglichst Stallgeruch und Arbeitseinsatz. Das jedenfalls hat eine Marktanalyse gezeigt, auf deren Grundlage Brunner jetzt einen Zukunftsplan für Urlaub auf dem Bauernhof hat erarbeiten lassen – mit konkreten Empfehlungen für die Betriebe. Der Minister rät, sich den Gästetrends entsprechend aufzustellen und Alleinstellungsmerkmale gegenüber anderen Anbietern wie aktive Mitarbeit im Stall, gemeinsame Ernteeinsätze oder Kochkurse online noch besser zu präsentieren. Denn trotz Stallgeruch – auf professionelle Informationen und Buchungsmöglichkeiten im Internet wollen die Gäste nicht verzichten. Weil gerade jüngere Gäste zunehmend Bewertungsportale nutzen, setzt Brunner hier auf besondere Anreize: Ab sofort sollen die als „höchst gastfreundlich“ bewerteten Betriebe einmal pro Jahr mit dem „Goldenen Gockel“ auszeichnet werden – verbunden mit der Botschaft: „Zur Nachahmung empfohlen!“.
Auf den rund 5 000 Urlaubsbauernhöfen im Freistaat werden derzeit jährlich rund elf Millionen Übernachtungen gezählt.
Foto Schmalz/StMELF

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg