Feierliche Eröffnung des Erlebniswegs „Prientaler Flusslandschaften“

Am Freitag, 22. Mai eröffneten die Bürgermeister und Tourismuschefs von Prien, Aschau, Frasdorf und Rimsting feierlich den Erlebniswanderweg „Prientaler Flusslandschaft“ im Kleinen Kursaal von Prien.

Nachdem Herbert Reiter als Leiter der  Tourist-Info Aschau i.Chiemgau den Weg im vergangenen Jahr von der Mündung am Spitzstein bis zur Gemeindegrenze ins Leben gerufen und mit Holzstelen und Infotafeln bestückt hat, führen die Anrainer-Gemeinden Frasdorf, Prien am Chiemsee und Rimsting den Weg nun in gleicher Weise bis zur Mündung in den Chiemsee im Schafwaschener Winkel fort. Tourismusleiter Herbert Reiter dankte allen Beteiligten, die seine Idee erfolgreich weitergeführt hätten. Das Thema der Prientaler Flusslandschaft sei schon lange in seinem Kopf, bereits 2010 hätte er den Fluss von der Quelle bis zur Mündung zum Thema seiner Abschlussarbeit an der Fachhochschule gemacht – und nun sei dies komplett umgesetzt worden, was ihn sehr freue. Alle Bürgermeister begrüßten ausdrücklich die Zusammenarbeit und das interkommunale Agieren der Gemeinden aufs Höchste. Erster Bürgermeister von Prien Jürgen Seifert wies auf das verbindende Element des Wildbachs Prien hin, der nicht nur Landschaften, sondern auch Menschen verknüpfe. Wasser sei Leben und um es herum siedelten sich im Laufe der Jahrhunderte Handwerker und Industrie und damit Kultur an. Auch wenn die Prien nicht immer nur brav fließe, sondern bei Hochwasser auch viel Schaden anrichten könne, würde uns damit doch immer auch die Urkraft und die Gewalt der Natur bewusst. Dass dieses verbindende Element nun touristisch verknüpft werde, sei längst überfällig. Den Weg entlang der Prien begleiten an 42 Stationen nun insgesamt rund 120 von Kindern bunt gestaltete Stelen, die auf die jeweilige Besonderheit des Standortes hinweisen sowie zum Innehalten und Nachdenken anregen. Erster Bürgermeister von Aschau Peter Solnar wies darauf hin, dass die Prien ein Schatz sei, den es zu heben und sichtbar zu machen gelte. Der Geologe und Leiter des Siegsdorfer Naturkunde- und Mammutmuseums Dr. Robert Darga, der für die geologischen Basisinformationen verantwortlich zeichnet, beschrieb in seiner Rede nochmals die interessante Entstehungsgeschichte der Region von der Eiszeit bis heute. Sie ließe sich anhand des Flussbetts sowie der mitgeführten Ablagerungen sehr gut nachvollziehen. Denn die Arbeit des Wildbachs Prien sei hochdynamisch. Für ihn sei die Aktion ein vorbildliches Vorzeigeobjekt, das den Besuchern die Zusammenhänge der Geologie sowie der Tier- und Pflanzenwelt leicht verständlich aufzeige. Erster Bürgermeister Josef Mayer von Rimsting betonte schließlich, dass die Prientaler Flusslandschaft nicht nur als touristische Attraktion zu betrachten, sondern auch für einheimische Spaziergänger gedacht sei. Als Abschluss und Startschuss zugleich machten sich die Touristiker und ihre Bürgermeister daran, die Schleife, die die vier auf der Bühne stehenden Holzstelen verband, gemeinsam als Symbol der offiziellen Eröffnung zu zerschneiden. Und damit steht das „blaue Gold“ aus den Chiemgauer Alpen für alle Interessierten informativ „zurechtgemacht“ als Erlebniswanderweg zur Verfügung.
Weitere Informationen unter www.prientaler-flusslandschaft.de.

Auskünfte und kostenlose Broschüre erhältlich im Kur- und Tourismusbüro Prien unter Telefon +49 8051 6905-0, unter info@tourismus.prien.de und www.tourismus.prien.de.

Foto: Berger

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Andrea Aschauer

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