Erstes Botschafter-Treffen der Firma Dannemann am Chiemsee

Zum Jahresende kam es erstmals am Chiemsee zu einem Botschaftertreffen der Zigarrenfabrik Dannemann aus dem westfälischen Lübekke. Die Initiative hierzu kam von Botschafter Yiannis Kaufmann aus Berlin, der das Treffen im Rahmen seines Winterferien-Aufenthaltes im Landhotel „Beim Hasen“ in Rimsting vorbereitete. Erstmals als bayerische Vertreter dabei waren als neue Botschafter Christian Matschke aus Ainring und Anton Hötzelsperger von der Gäste-Information Samerberg. Unsere Aufnahme zeigt beim Treffen der Botschafter mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik von links: Botschafter Anton Hötzelsperger, Botschafter Yiannis Kaufmann, Botschafter Christian Matschke, Botschafter Jens Hörschelmann aus Jena (Deutscher Grillmeister 2010), Bräu Alois Unertl von der gleichnamige Brauerei, Botschafter Manfred Andes (Event-Projektleiter aus Köln), Botschafter Volker Wirsching (Landmaschinenmechanikermeister aus Spielbach in Baden-Württemberg), Dritter Bürgermeister Alfred Schelhas von der Marktgemeinde Prien und Bezirksrat Sebastian Friesinger aus Albaching. Die Dannemann-Botschafter haben die Aufgabe, die Vorzüglichkeit der Produkte sowie die Leidenschaft des Genusses zu vermitteln. Zudem bauen sich die Botschafter ein Netzwerk für gegenseitige Informationen zu Freizeit und Beruf auf.
Fotos: Hötzelsperger – Botschafter-Treffen der Firma Dannemann in Rimsting am Chiemsee
Nähere Informationen: www.dannemann.com

Informationen zu DANNEMANN aus Wikipedia:

Die Dannemann Cigarrenfabrik GmbH ist eine Zigarrenfabrik in der ostwestfälischen Stadt Lübbecke. Dannemann ist im Segment Zigarren und Zigarillos Marktführer in Deutschland.

Die Fabrik wurde von dem in Bremen geborenen Unternehmer Geraldo Dannemann gegründet, der 1872 im Alter von 21 Jahren nach Brasilien ausgewandert war. 1873 eröffnete er in der dortigen Kleinstadt São Félix eine Zigarrenfabrik. Er war in seiner Kindheit schon immer in Kontakt mit Zigarren gewesen, sodass er das Potential vor Ort erkannte. Zunächst begann er mit sechs Mitarbeitern, den Tabak anzubauen, die Zigarren zu formen und nach Europa zu exportieren. Ab 1910 vergrößerte er sich auf etwa 4000 Mitarbeitern an sieben Fabrikstandorten. Damit wurde er zu einem der wichtigsten Industriellen des brasilianischen Bundeslandes Bahia.

1922 erfolgte die Fusion der Firmen von Dannemann und Stender zur Companhia de Charutos Dannemann.

Der Zweite Weltkrieg unterbrach wegen des Wirtschaftsembargos den transatlantischen Handel und Dannemann wurde in Brasilien enteignet und die Firma vom brasilianischen Bank Banco do Brasi geführt.

Nach dem Krieg erhielt Dannemann seine Besitzungen in Brasilien zurück. 1954 musste er Konkurs anmelden.

In der Nachfolgezeit gehörte die Marke Dannemann zur in Minden verorteten Unternehmensgruppe Melitta, bevor sie von dort verkauft wurde.

Die Rechte an der Marke Dannemann wurden nach Liechtenstein verkauft. Die deutsche Dannemann GmbH und die schweizerische Firma Burger Söhne teilten sich die Nutzungsrechte der Marke. 1988 kaufte die Burger Gruppe die deutschen Markenrechte für Dannemann und übernahm die Dannemann GmbH in Lübbecke, seither ist die Marke in einer Hand.

Nach der Wende wurde ein weiterer Produktionsstandort in Treffurt eröffnet.

Seit den 1980er Jahren wurden die Produkte weiterentwickelt, so wurden die Metalldose zum Transport in der Tasche sowie bessere Verpackungen zur Frischhaltung eingeführt. 1994 wurde der aromatisierte Zigarillo, die Dannemann Moods, auf den Markt gebracht, es folgte eine Variante als Filterzigarillo.

Angelehnt an das Centro Cultural Dannemann in Bahia, Brasilien, wurde Anfang 2002 das Centro Dannemann in Brissago in der Schweiz gegründet.

Die Dannemann Gruppe ist heute (2011) eines der traditionsreichsten europäischen Tabakunternehmen[2] und Marktführer in Deutschland im Bereich Zigarillos und Zigarren.[

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg