Erfolgsbilanz nach der Grünen Woche – Planungen für 2018 beginnen bereits jetzt

Mit gut 400.000 Besuchern ging nach zehn Tagen die Internationale Grüne Woche in Berlin zu Ende. Diese große Besucherschar gab mit 48 Millionen Euro eine Million mehr aus als im Jahr zuvor.

Profitiert haben dabei auch die 44 Aussteller in der Bayernhalle sowie die dort gemeinschaftlich vertretenen Anbieter aus den Landkreisen Rosenheim und Traunstein mit der Stadt Rosenheim unter der Federführung des Tourismusverbandes Chiemsee-Alpenland. Touristisch war die Grüne Woche für die heimischen Vertreter ein guter Erfolg. Wie Astrid von Rauhecker als Standpersonal der zweiten Messehälfte vom Tourismusverband Chiemsee-Alpenland abschließend feststellte, haben die Berliner großes Interesse an den Urlaubsangeboten. „Wandern, Freizeitsport sowie heuer die Gold-Dörfer-Broschüre und der Trachtensommer mit drei Gaufesten im Landkreis Rosenheim fanden das meiste Interesse“, so Astrid von Rauhecker, die die Chiemsee-Alpenland-Region auch auf der Bühne der Bayernhalle 22b und auf der Länderbühne in der Halle 4.2 einem großen Publikum vorstellen konnte. Für die heimatliche Region gab es zusätzlich zur Messe auch außerhalb der Messe wirksame Werbemöglichkeiten. In den Berliner Lokalitäten und beim Verein der Bayern gab es täglich Bayerische Abende, dabei konnten sich die Berliner Gäste an Urlaubsinformationen und kulinarisch unter anderem an Samerberger Schnäpsen erfreuen. Siegfried Stuhlmüller, Hirschhornschnitzer aus Riedering, war schon zum wiederholten Male als Aussteller dabei und auch er war sehr zufrieden. „Meine Hirschhornwaren sind auch bei Norddeutschen sehr gefragt, aber von besonderem Vorteil für mich ist, dass in der Bayernhalle überaus viele Trachtler und Blasmusikanten kommen und für diese habe ich viele interessante Angebote“, so Siegfried Stuhlmüller. Weit über eintausend Trachtlerinnen und Trachtler sowie Blasmusikanten aus ganz Bayern, viele auch aus den Landkreisen Miesbach, Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land machten sich auf den Weg nach Berlin, um mit ihren Brauchtums-Auftritten die Besucher und auch sich selbst zu erfreuen. Anton Hötzelsperger von der Gäste-Information Samerberg als Koordinator der Fahrten und Auftritte war nach Abschluss der Grünen Woche sichtlich erfreut, dass alle Fahrten ohne Pannen verliefen. „Nach der Grünen Woche ist vor der Grünen Woche“ – nach diesem Motto beginnen bereits jetzt die Planungen für die Auftritte von Brauchtumsgruppen in der Bayernhalle für das Jahr 2018. Viele Anmeldungen liegen bereits aufgrund der großen Zustimmung der seit sechs Jahren bestehenden Bayernhalle vor, weitere Anmeldungen für Fahrten mit Kultur-Stopps in Leipzig oder Dresden nimmt Anton Hötzelsperger ab sofort entgegen unter der Telefon-Nummer 08051-3604 oder 0179-5021524 oder per email anton-hoetzelsperger@t-online.de. Höchst zufrieden wie die Touristiker, Aussteller und Auftrittsgruppen waren auch der Bayerische Blasmusikverband und der Bayerische Trachtenverband. Dessen Landeskassier Walter Weinzierl aus Kolbermoor und Blasmusikverbands-Geschäftsführer Andreas Horber waren sich am letzten Ausstellungstag einig, dass der erste Versuch, miteinander und mit Unterstützung des Bayerischen Rundfunks einen Informationsstand anzubieten voll gelungen ist. „Beide Verbände wollen auch 2018 wieder mit dabei sein“ – so Walter Weinzierl, der zusammen mit seiner Frau Anneliese alle zehn Messetage vor Ort war. Aus dem Landkreis Rosenheim war auch Entenwirt Peter Schrödl mit seinem großen Küchen-, Schank- und Service-Team an allen Messetagen aktiv in der Bayernhalle. Sein Biergarten wurde ob der vielen regionalen Schmankerl stark gelobt. „Mit den Bieren von Auerbräu, Flötzinger Bräu und Maxlrainer haben wir eine Punktlandung gemacht, alle Fässer waren zum Schluss der Messe geleert und auch die Getränke von ORO in Rohrdorf und von Adelholzener aus Bad Adelholzen kamen bestens an“, so Peter Schrödl, der natürlich auch seine Enten auf der Speisenkarte hatte. Auch bei Peter Schrödl und seinem Team, das für einen Empfang von Bayerns Landwirtschaftsminister mit über 1.200 Personen für einen Abend mit Hotelfachschülern aus Freilassing verstärkt wurde, beginnen bereits jetzt die Planungen für 2018. „Doch zuerst gilt es, die gesamten Biergarten- und Kücheneinrichtungen wieder nach Hause zu bringen und etwas durchzuschnaufen“ – so Peter Schrödl nach Messende.

Fotos: Hötzelsperger – Am letzten Messetag: die Aussteller vom gemeinsamen Rosenheim-Traunstein-Messestand.

Nähere Informationen: www.chiemsee-alpenland.de

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg