Edith-Haberland-Wagner-Stiftung ermöglicht Augustiner-Stadel im Trachtenkulturzentrum des Bayerischen Trachtenverbandes

Holzhausen/München  (hö) – Ein Gemeinschafts-Werk im Sinne guter bayerischer Brauchtumspflege ist der Augustiner-Stadel im Trachtenkulturzentrum des Bayerischen Trachtenverbandes in Holzhausen, Gemeinde Geisenhausen. Der Stadel ist Bestandteil eines großen Komplexes, auf das die Trachtler und ihre Besucher nach zehnjähriger Planungs- und Bauzeit stolz sein dürfen. Die Kosten für den Ausbau des Stadels übernahm die Edith-Haberland-Wagner-Stiftung von Augustiner-Bräu Wagner KG. Seit 1725 ist der Stadel nachweisbar, was alte Pläne und Baurechnungen belegen. Im Jahr 1851 wurde unter dem damaligen Pfarrer Ott an Stelle des ehemaligen Ochsen- und Schafstalles ein neuer Getreidestadel mit Remise errichtet. 2004 übernahm der Bayerische Trachtenverband von der Erzdiözese München-Freising die Immobilie Holzhausen, das bis 1995 die letzte Pfarrökonomie war. Am 2009 begonnenen Ausbau des Stadels waren viele Kräfte beteiligt, die neuen großen Tore, die es zu erhalten galt, wurden von der Zimmerei Vinzenz Bachmann aus Schleching im Chiemgau angefertigt und trotz umfangreicher weiterer Einbauten wie Schanktheke, Kühlzelle, sanitäre Räume sowie Lüftungs- und Brandschutzanlagen hat der Stadel seinen ursprünglichen Charakter erhalten.

Fotos: Hötzelsperger: Die Verantwortlichen von Stiftung, Augustiner-Bräu und Trachtenverband vor dem Augustiner-Stadel.

Nähere Informationen: www.trachtenverband-bayern.de

Rainer Nitzsche

Nachrichten