Die Wendungen im Leben von Helmut Schleich – Fernsehbeitrag am 6. März

Im Bayerischen Fernsehen wird am Montag, 6. März ab 21 Uhr das Leben des Kabarettisten Helmut Schleich hinterleuchtet.

Helmut Schleich wächst bei seinen Großeltern in Schongau auf. Die Mutter ist bei seiner Geburt noch nicht volljährig, die Großmutter wird zur wichtigsten Bezugsperson. Als sie unerwartet stirbt, verliert der Sechsjährige den Boden unter den Füßen und kann sich von da an nur schwer auf Menschen einlassen.

Seine Mutter zieht mit ihm nach München. So kommt für den schüchternen Bub zum Verlust der Großmutter auch noch ein Schulwechsel hinzu. Helmut blüht nur auf, wenn er seine Verwandtschaft, später seine Lehrer imitiert. Dass Talent in ihm schlummert, bemerkt er erst in der achten Klasse und gründet die Kabarettgruppe „Fernrohr“. Plötzlich bekommt er Aufmerksamkeit. In der Tradition von Dieter Hildebrandt entwickelt er sich zum Kabarettisten. Für anderes ist wenig Raum. Das ändert sich auch nicht, als er mit der Regieassistentin Martina ein Kind bekommt. Erst eine vorübergehende Trennung bringt Veränderung in die Beziehung. Heute haben die beiden drei Kinder.

Seit 2011 hat Helmut Schleich mit „SchleichFernsehen“ eine eigene Fernsehsendung in BR Fernsehen (nächste Sendung am Donnerstag, 9. März 2017, 21.00 Uhr). Doch für dieses Jahr hat er ein großes Vorhaben. Er möchte auf Live-Auftritte verzichten und mehr Zeit mit seiner jüngsten Tochter zu verbringen.

Der Film „Lebenslinien: Helmut Schleich – Alle meine Lieben“ ist ab sofort im BR-Vorführraum zu sehen – im Internet unter: https://vorfuehrraum.br.de/

 

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg