Das Boot mit Hardy Krüger jr. am 17. April in Rosenheim

Am Sonntag, 17. April spielt das a.gon Theater München im Kultur+Kongress Zentrum Rosenheim „Das Boot“. Beginn ist um 19 Uhr und um 18 Uhr findet dazu einen Einführungsvortrag statt, der bereits im Vorverkauf mitgebucht werden kann. Nicht nur als Förster Stefan Leitner aus der Fernsehserie „Forsthaus Falkenau“ kennen und lieben Millionen Hardy Krüger junior. In der Theaterfassung von Lothar Günther Buchheims Roman-Welterfolg „Das Boot“ spielt Hardy Krüger jr. den „Alten“, den Kommandanten des Unterseebootes U 96.

1941, mitten im Zweiten Weltkrieg: Deutsche U-Boote haben die Aufgabe, Handelsschiffe im Atlantik zu versenken, die England mit kriegswichtigen Gütern versorgen. Doch die Schiffe werden immer effektiver von Zerstörern geschützt, und so hat die deutsche U-Boot-Flotte in nur einem Monat 13 Boote verloren. Erfahrene Matrosen sind mittlerweile Mangelware. Mit diesen Problemen hat auch der Kapitän von U96 zu kämpfen, der neben seinem kriegserprobten Leitenden Ingenieur, seinem 2. Wachoffizier und Johann, dem Maschinisten, eine Mannschaft von „verdammten Rotznasen“ an Bord hat. Zudem muss er seinen 1. Wachoffizier, einen strammen Nazi, im Auge behalten und den unfreiwilligen Besuch des Marinekorrespondenten Werner in Kauf nehmen. Für Werner ist das Leben an Bord eines U-Boots neu und gewöhnungsbedürftig in seiner Beengtheit, dem rauen Umgangston, den Alarm-Übungen und den Tauch- und Überwasserfahrten. Am schlimmsten ist die Ungewissheit und das Warten auf eine mögliche Feindberührung. Nach Wochen des Ausharrens taucht endlich ein Geleitzug mit fünf Kolonnen auf. Offensichtlich ohne Begleitung eines Zerstörers. Angeifen oder ziehen lassen? Der Kapitän hat sich gerade für einen Angriff und das Abschießen von vier Torpedos entschieden, da entdecken sie einen Zerstörer, der Kurs auf sie nimmt …

Als „Das Boot“ 1981 in die Kinos kam, wurde der Film ein internationaler Erfolg, erhielt u.a. sechs Oscar-Nominierungen und katapultierte Regisseur Wolfgang Petersen und seine Darsteller in die erste Liga der Filmbranche. Kjetil Bang-Hansen hat aus der Vorlage eine Bühnenfassung geschrieben, die den Zuschauer unmittelbar an der Geschichte dieser Männer und dem zermürbenden Warten auf ihren Einsatz teilhaben lässt. Ein ungeschönter Einblick in die äußeren und inneren Zerstörungen eines Krieges.

Tickets sind erhältlich im Vorverkauf oder auch an der Abendkasse am Sonntag ab 17.30 Uhr beim Ticket-Service im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim (Montag bis Freitag, 9 – 17 Uhr, Samstag 10 – 14 Uhr) oder unter Tel. 08031/365 9 365, oder im Internet unter: www.kuko.de

Andrea Aschauer

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