Das besondere Ehrenamt: Josef Staber (Fading) 50 Jahre Feldgeschworener

Sie kennen in ihrer Gemeinde jeden Grenzstein – die Feldgeschworenen. Gerade dieser Ortskenntnis ist es zu verdanken, dass private Grenzstreitigkeiten meist schnell geklärt werden. Im Auftrag des Bayerischen Finanzministers ehrte Landrat Wolfgang Berthaler zwei Feldgeschworene für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement.
Seit 50 Jahren übt Josef Staber aus Fading (Gemeinde Samerberg) dieses wichtige Amt aus. Der ebenfalls geehrte Franz Embacher aus Bad Feilnbach ist seit 25 Jahren dabei. Landrat Berthaler lobte beide, als ehemaliger Bürgermeister wisse er, wie wichtig zuverlässige Leute in diesem Amt sind. Der Leiter des Rosenheimer Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (früher hieß es Vermessungsamt) Wilhelm Weindl bedankte sich ebenfalls für die Unterstützung: “Wenn es notwendig ist, sind Feldgeschworene bei Wind und Wetter draußen“.
Auf den besonderen Status der Feldgeschworenen wies Bad Feilnbachs Bürgermeister Hans Hofer hin, jeder weiß, auf die Person kann ich mich verlassen. Ähnlich äußerte sich Samerbergs Bürgermeister Georg Huber: „Feldgeschworene sind wichtige Mittelsmänner zwischen Bürger und Behörde.“ Zu den Aufgaben der Feldgeschworenen gehört es, die alten Ortsgrenzen zu pflegen und den Mitarbeitern des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung zu assistieren.
Unsere Aufnahme zeigt von links: Landrat Wolfgang Berthaler, Feldgeschworener Josef Staber, Bürgermeister Georg Huber und Wilhelm Weindl (Vermessungsamt).

Rainer Nitzsche

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