Das Aschauer Prinzenpaar besucht das Rathaus in Aschau

In seinem Rathaus hieß Bürgermeister Peter Solnar aus Aschau i. Chiemgau die Faschingsgilde Aschau herzlich und fröhlich willkommen.

„Ich möchte euch gerne einmal eine Nacht lang im Bus begleiten und von Auftritt zu Auftritt mit dabei sein im richtigen Faschingsleben“, erneuerte Bürgermeister Peter Solnar beim Besuch der Aschauer Faschingsgilde im Rathaus sein Versprechen vom Krönungsball an die Präsidentin der Faschingsgilde Niki Hirner. Der Bürgermeister bat seine Gemeindeverwaltung bereits im Vorfeld um Nachsicht, sollte er nach dieser anstrengenden Nacht Ausfallerscheinungen aufweisen. Niki Hirner nahm das Angebot der amtlichen Begleitung gerne an, dann könne sich der Bürgermeister im Bus selbst davon überzeugen, dass es während der langen Nacht keine dunklen Augenringe oder irgendwelche Müdigkeiten bei der gesamten Aschauer Gilde gebe.
Bürgermeister Solnar hieß den Charme des Prinzenpaares, den hochseriösen Elferrat und die altehrwürdigen Hofdamen samt der geballten Weiblichkeit der rot-weißen Garde im Foyer des Rathauses willkommen. „Die Aschauer, wir vom Rathaus und von der Verwaltung freuen uns immer, wenn wir unser Prinzenpaar in der Öffentlichkeit sehen dürfen. Prinzessin Theresa und Prinz Martin, samt der Garde und dem Hofstaat, sind uns im Aschauer Rathaus stets willkommen. Ihr seid die besten Botschafter Aschaus weit in den Landkreis hinaus, von den 14 Aschauer Gardistinnen hört man nicht nur vom Spieglein an der Wand, sie seien die Schönsten im ganzen Land“. Hofmarschall Martin Stoib lud den Bürgermeister ein, einen alten Aschauer Faschingsbrauch wieder aufleben zu lassen und einen Tag lang die Arbeit des regierenden Prinzen zu verrichten; selbstverständlich sagte Peter Solnar zu und so wird er irgendwann in den Tagen bis zum Aschermittwoch als Ersatz für Prinz Martin am Arbeitsplatz erscheinen.
In Aschau stehen dem Prinzenpaar und seinem Gefolge seit Jahrzehnten die Rathaustüren offen, hier läuft das Zusammenwirken zwischen dem Bürgermeister und dem regierenden Prinzenpaar in Aschau stets harmonisch und ohne künstliches Kriegsgeschrei ab. Der amtierende Bürgermeister übergibt den Rathausschlüssel beim Inthronisationsball seit Menschengedenken freiwillig und ohne Zwang an das Prinzenpaar. Wer die Schlüssel zum Rathaus besitzt, hat damit auch alle Rechte und Pflichten des Bürgermeisters übernommen; damit sollte er dort auch einmal nach dem Rechten sehen: seine Tollität Prinz Martin II. – „Engagierter Herrscher über Blitz und Feuer“ und ihre Lieblichkeit Prinzessin Theresa I. – „Redegewandte Regentin in der dritten Ledererdynastie zu Haindorf“ besuchten zusammen mit der Garde und dem Hofstaat das Aschauer Rathaus. Jedes Jahr kommt die Faschingsgilde Aschau ins Rathaus und zeigt der Bevölkerung, die nicht zu den Aschauer Bällen gehen kann, den Prinzenwalzer und den Gardemarsch der 14 Gardemädchen. Bürgermeister Peter Solnar dankte dem Prinzenpaar für sein Kommen, für die Einladung zur Mitfahrt im Gildebus und wünschte ihnen eine gute Kondition und einen langen Atem für die verbleibenden tollen Tage.

Bericht und Bilder: Heinrich Rehberg

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg