Dank Spenden konnte altes Messgewand von St. Salvator restauriert werden

Ein Messgewand (römische Casel) in der Filial- und Wallfahrtskirche St. Salvator hat aufgrund ihres hohen Alters von weit über 150 Jahren einer Renovierung bedurft. Seit ein paar Jahren wurden hierfür die Spenden bei den Erntedank-Gottesdiensten (für Erntesträußerl, die vom Trachtenverein Atzing gebastelt wurden) und bei den alle zwei Jahre stattfindenden Weihnachtssingen angesammelt.

Nunmehr konnte der Renovierungsauftrag an die für Fahnenstickereien spezialisierte Firma Jaeschke gegeben und auch schon abgeschlossen werden, obgleich der insgesamt erforderliche Betrag von knapp 3.000 Euro inklusive einer neuen Stola noch nicht ganz beieinander ist. Noch fehlen fast 500 Euro, um das Messgewand voll bezahlen zu können, doch Kirchenpfleger Kaspar Steindlmüller ist zuversichtlich, dass auch hierfür noch Spenden eingehen, da die Messgewand-Restaurierung nicht aus dem laufenden Kirchen-Haushalt bezahlt werden kann. Der schöne Brokat-Stoff war an verschiedenen Stellen verschlissen und die Stickereien mussten mit feiner Handarbeit zum Teil ganz abgenommen werden, um wieder hergerichtet zu werden. Das Messgewand in der liturgischen Farbe rot wird insbesondere bei Apostel- und Märtyrer-Gottesdiensten zum Einsatz kommen. Die nächste Gelegenheit, das schöne Messgewand in der Kirche von St. Salvator zu sehen, besteht am kommenden Freitag, 29. August, wenn ab 19 Uhr ein Gottesdienst in Erinnerung an die Enthauptung Johannes des Täufers gefeiert wird. Nähere Informationen zur Restaurierung des Messgewands gibt es bei Kirchenpfleger Kaspar Steindlmüller, Telefon 08051-5128.

Fotos: Hötzelsperger – Eindrücke vom restaurierten Messgewand von St. Salvator

Weitere Informationen: Kirchenpfleger Kaspar Steindlmüller, Tel. 08051-5128

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg