Brunner bei Reisganger Kunstmühle auf der BIOFACH

Bei seinem Messerundgang auf der BIOFACH in Nürnberg hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner auch am Stand der Scheller Kunstmühle aus Reisgang (Lkr. Pfaffenhofen an der Ilm) vorbeigeschaut und sich von Firmeninhaber Josef Scheller über die aktuelle Produktpalette an Biomehlen informieren lassen.

Das Familienunternehmen ist bereits seit vielen Jahren auf dem Bayernstand vertreten und gehörte zu den ersten Zeichennutzern des 2015 eigeführten Bayerischen Bio-Siegels. „Mit diesem Zeichen können die Verbraucher zielsicher nach Bio-Lebensmitteln aus Bayern greifen“, sagte der Minister. Das blaue Siegel soll laut Brunner die ständig wachsende Nachfrage nach Bio gezielt auf regionale Produkte lenken. Durch seine einfache, klare und einprägsame Kennzeichnung sorge es für Transparenz und Verlässlichkeit. Das Zeichen ist ein wichtiger Baustein in Brunners Landesprogramm „BioRegio Bayern 2020“, mit dem er die Ökoproduktion im Freistaat voranbringen will. Schon jetzt ist Bayern mit mehr als 8 400 Bio-Betrieben und etwa 270 000 Hektar ökologisch bewirtschafteter Fläche bundesweit das bedeutendste Öko-Land. Allein im vergangenen Jahr hat die Zahl der Erzeuger um 14 Prozent zugelegt.
Die viertägige BIOFACH in Nürnberg ist Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel. Auf rund 47 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren rund 2 500 Aussteller die neuesten Trends und Produktneuheiten. Dazu werden heuer rund 48 000 Facheinkäufer erwartet. Der Freistaat ist als größtes deutsches Öko-Land traditionell stark vertreten. Allein am 500 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand beteiligen sich fast 30 Hersteller bayerischer Öko-Produkte.
Foto Schmalz/StMELF zeigt v. r.: Firmeninhaber Josef Scheller, Minister Brunner und der Präsident des Bayerischen Müllerbundes, Ludwig Kraus.

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg