Bilder von Stephanie Friedrich im Museum Prien

Anton Hötzelsperger —  5. April 2017

Zur Saisoneröffnung 2017 präsentiert das Museum Prien in seiner Reihe „Zeitgenössische Kunst im Museum“ die Malerin Stefanie Friedrich. Die Priener Künstlerin ist seit 1997 als freischaffende Malerin tätig.

Als Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler München und Oberbayern, sowie des Kunstvereins Bad Aibling und des AK Wasserburg beteiligt sie sich regelmäßig an den regionalen Gemeinschaftsausstellungen und erregt mit ihren gesellschafts- und sozialkritischen Werken immer wieder Aufsehen.
In ihrer Heimatgemeinde zeigt sie nun bis 7. Mai Bilder aus dem erst 2016 entstanden Zyklus „Tarquinia“, der sich mit der Kultur der Etrusker auseinandersetzt. Die Etrusker lebten in Mittelitalien zwischen 800 und ca. 300 vor Christus. Ihre Kultur ist insbesondere über die reich ausgestatteten Nekropolen überliefert, die eine ausgeprägte Begräbniskultur aufzeigen. Stefanie Friedrich lässt sich in diesen, ihren neuesten Arbeiten von den Wand- und Grabmalereien der Etrusker inspirieren, deren ikonografische Inhalte heute mehr und vielschichtig interpretiert werden müssen, als Anspielung auf die Welt der Lebenden, als auch auf die der Toten, des Jenseits. Benannt ist der er Zyklus nach der ehemaligen etruskischen Metropole nordwestlich von Rom.
Die Eröffnung der Ausstellung ist am kommenden Donnerstag, den 6. April, um 19 Uhr. Zu den Bildern der Ausstellung entwickelt die Münchner Stimmkünstlerin Ruth Seebauer dabei eine Performance.
Die Bilder sind täglich außer Montag 14 bis 17 Uhr zu sehen. Karfreitag 14.4., Ostersonntag 16.4. geschlossen, Ostermontag 17.4., Maifeiertag, 1.5. geöffnet.

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg