Bienen für das Bayer. Landwirtschaftsministerium

Wer Stadtbienen bei der Arbeit beobachten will, kann das jetzt auch vor dem Landwirtschaftsministerium in München tun: Zwei Bienenvölker haben dort bis Herbst eine neue Heimat gefunden. Den passenden Platz für ihre Behausungen, die sogenannten Holz-Beuten, hatte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner zusammen mit der Münchner Bio-Imkerin Kristin Mansmann (r.) ausgesucht. „Mit der Aktion wollen wir auf die unverzichtbare Rolle der Bienen für den Erhalt der Artenvielfalt und unserer natürlichen Lebensgrundlagen aufmerksam machen“, sagte der Minister beim gemeinsamen Fototermin. Die Bienen sind zudem Teil eines Lehrprojekts – die Betreuung übernimmt die Imkerin gemeinsam mit Kindern verschiedener Münchner Schulen. „Wir wollen Kindern und Jugendlichen den hohen ökologischen Wert der Bienen bewusst machen“, so Brunner. Schon seit 2008 fördert das Landwirtschaftsministerium gezielt Imker-Arbeitsgruppen an den bayerischen Schulen.
Nach Aussage des Ministers stellt der Freistaat heuer für die Imkerei in Bayern rund eine Million Euro Fördermittel bereit. Weitere 36 Millionen Euro fließen in die Förderung von Agrarumweltmaßnahmen, die gezielt der Artenvielfalt zu Gute kommen und damit die Bienenweide verbessern. „Angesicht der großen Bedeutung der Bienenzucht für die Landwirtschaft und Umwelt ist dieses Geld gut angelegt“, so Brunner. Wichtigste Unterstützung der bayerischen Imker sei aber die unabhängige, praxisorientierte und wissenschaftlich fundierte staatliche Beratung. Mit dem Fachzentrum Bienen an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, den Bienenfachberatern und den drei Bienenprüfhöfen bietet der Freistaat schon seit Jahrzehnten ein umfassendes und unentgeltliches Beratungsangebot.

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Anton Hötzelsperger

Nachrichten

Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg