Bernauer Eisschwimmer Jochen Aumüller erfolgreich beim Weltcup in Tallinn/Estland

Der Bernauer Eisschwimmer Jochen Aumüller konnte beim Weltcup in Tallinn (Estland) überzeugen und in die Weltspitze der noch sehr jungen Extrem-Sportart vordringen. Die Pirita Open 2016 fanden bei einer Wassertemperatur von +1°C im ehemaligen Segel-Olympia-Zentrum der baltischen Hauptstadt Tallinn statt. Mehr als 250 Sportler aus aller Welt fanden den Weg nach Estland. Der Weltcup in dieser „coolen“ Sportart wird in diesem Jahr zum ersten Mal von der Winter Swimming Association über die Distanzen 25m Brust, 50m, 100m, 200m und 450m Freistil ausgetragen. Am ersten Wettkampftag standen die 1.000 m Freistil nach dem Regelwerk der International Ice Swimming Association auf dem Programm. Im hochkarätig besetzten Starterfeld und im dichten Schneetreiben konnte Jochen Aumüller in 15:33 Minuten seine persönliche Bestzeit deutlich verbessern und den 2. Platz hinter dem aktuellen Weltrekordhalter Petar Stoychev aus Bulgarien belegen.
Noch besser lief es für den Schwimmer des TSV Bernau am zweiten Wettkampftag, als er die 450m Freistil-Wertung bei -3°C Lufttemperatur in 6:33 Minuten für sich entscheiden konnte. Über die 100m Freistil-Sprintstrecke erreichte er einen zweiten Platz in 1:13 Minuten. Die Form des Bernauer Schwimmers scheint, gerade im Vorfeld der Weltmeisterschaften im russischen Tyumen, zu stimmen, da auch diese Zeiten persönliche Bestzeiten darstellen.
Bei den Weltmeisterschaften in Sibiren ist der TSV Bernau mit Jochen Aumüller, der über alle Freistil-Distanzen an den Start gehen wird, und Christoph Fromm vertreten. Zu den „10. Winter Swimming World Championships“ kommen weit über 1.000 Sportlern.

Foto: Jochen Aumüller, Eisschwimmer aus Bernau

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg