Bernauer Blaskapelle gewinnt in München

Einen hochkarätigen Bayerisch-Böhmisch-Wettbewerb, den die Bernauer Blaskapelle für sich entscheiden konnte, lieferten sich am vergangenen Samstag neun Blaskapellen aus verschiedenen Regierungsbezirken im Münchner Augustiner-Keller. In Zusammenarbeit mit dem Festring München e.V. veranstaltete der Musikbund von Ober-und Niederbayern e. V. (MON) bereits zum fünften Mal den Wettbewerb „Einmal Bayerisch – Einmal Böhmisch“ für volkstümliche Blasmusik. Der Festring München e.V. stattet den Wettbewerb mit einem attraktiven Preisgeld in Gesamthöhe von 9.000 Euro aus. Dieses Jahr hatten sich insgesamt 30 Kapellen aus ganz Bayern angemeldet, von denen durch den MON zehn ausgesucht wurden. Dabei musste ab 11 Uhr jede Kapelle in der Vorrunde drei „boarische“ und drei böhmische Stücke vor der Jury vortragen. Georg Ried, gefragter Experte in Sachen Blasmusik und bekannter Moderator beim Bayerischen Rundfunk, führte durch das Programm und stellte die Kapellen und die Musikstücke vor. Im Finale ab 18 Uhr spielten dann die besten fünf Kapellen der Vorrunde ein abwechslungsreiches Programm für die Zuhörer. Die Juroren Wolfgang Grünbauer, Karl Edelmann und Gerd Fink, alle selbst Musiker und Komponisten, bewerteten neben dem musikalischen Gesamteindruck auch Interpretation, Phrasierung, Rhythmik, Zusammenspiel und Intonation. Der Blaskapelle Bernau unter der Leitung von Albert Osterhammer gelang es nicht nur die Jury, sondern auch das Publikum zu begeistern und konnte mit dem ersten Platz auch einen Scheck in Höhe von 3000.- Euro in Empfang nehmen. Danach galt es für die Bernauer den Festsaal im vollbesetzten Augustiner-Keller noch fast zwei Stunden musikalisch zu unterhalten.

Bericht und Bilder: Georg Leidel

Bild: Albert Osterhammer (2. v. links) bekommt von Georg Ried (Moderator), Svjetlana Krsticevic (Festring München) und Franz Haidu (MON) Pokal und Scheck überreicht

 

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg