Bernau wieder Ort für besondere Konzerte

Das renommierte Münchner Blechbläserquintett „Munich Brass Connection“ läutet mit einem Auftaktkonzert auf Gut Hitzelsberg die diesjährigen „Konzerte an besonderen Orten“ ein.In ihrem Programm »verrückt – verdreht – verschoben«   bitten die fünf jungen Herren sprichwörtlich zum Tanz und treten dabei wahrlich nicht mit leisen Sohlen auf – sie polarisieren, brechen mit Stilen, verwenden diese als Mittel zum Zweck und eröffnen dem Zuhörer durch Gespieltes eine völlig neue Sicht auf Gefälliges, mitunter Tanzbares. Renaissanceklänge von Michael Prätorius stoßen auf skurrile Geniestreiche des alpenländischen Jazz-Exoten Werner Pirchner. Beethovensche Ländleridylle ist im burlesk-bajuwarischen Gewand von Jan Koetsier zu erleben. Und avantgardistische Alphornmelodien österreichischer Herkunft treffen auf orientalisch-exotische Kreationen von Hans Kröll. »verrückt – verdreht – verschoben«, das ist mehr oder weniger tanzbare Musik, konzertant dargeboten von fünf ausgezeichneten Blechbläsern – zumeist im Zustand höchster Ekstase, jedoch selbstverständlich in gewohnt steifer Manier.

Auf Einladung der Veranstalter, begleitet der KunstKreis Bernau das Konzert mit Kunstwerken zum Thema „verrückt – verdreht – verschoben“. Die Künstlerinnen und Künstler haben gemeinschaftlich zur Musik von Munich Brass Connection gearbeitet und es entstanden zwei Installationen die das Thema des Abends aufgreifen und zusätzlich malerisch im Konzertraum präsentieren wollen. Die Ausstellung ist ausschließlich am Konzerttag zu besichtigen.

Termin ist Samstag, der 28. Mai um 18 Uhr im Konzertsaal auf Gut Hitzelsberg (Einlass um 17.30 Uhr). Die Zufahrt ist an diesem Tag geöffnet und es stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Tickets gibt es zum vergünstigten Vorverkaufspreis in der Tourist-Info Bernau und im Chiemsee Infocenter in Felden sowie zum regulären Preis an der Abendkasse.

Als zweites Konzert der Reihe ist am 18. Juni das Konzert „Schlagwerk im Torfwerk“ mit dem Schlagzeug-Duo „MuniCussion“ im Torfbahnhof Rottau geplant. Am 15. Juli folgt ein Konzert des „Trio Beckenrand“ (Klarinettentrio der Münchner Philharmoniker) bei völliger Dunkelheit in der Pfarrkirche St. Laurentius unter dem Motto „Wenn Klang zu Bildern wird…“. Das Abschlusskonzert wird am 23. Juli am Wasserturm in Bergham mit dem Titel „Wenn Landschaft zu Klängen wird…“.  von der Musikkapelle Bernau dargeboten.

Ein Premiumticket für alle Konzerte ist in der Bernauer Tourist-Info erhältlich. Nähere Infos zu allen Konzerten unter www.bernau-am-chiemsee.de oder unter Tel. 08051/98680

Bildunterschrift:

Am Torfbahnhof testeten Bürgermeister Philipp Bernhofer (rechts), der musikalische Leiter Albert Osterhammer (links) sowie die Organisatoren Christian Hügel (Zweiter von links) und Christoph Osterhammer bei einer Feldbahnfahrt mit der Lok „Molly“ die Akustik vor Ort für das zweite Konzert der Reihe am 18. Juni.

 

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg