Bayerns Landwirtschaft kooperiert mit Österreich und Südtirol

Um die länderübergreifende Zusammenarbeit bei Forschung und Innovation zu intensivieren, haben Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, der österreichische Bundeslandwirtschaftsminister Andrä Rupprechter und alle Agrarlandesräte aus Österreich und Südtirol eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

„Die gemeinsamen großen Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenschutz oder Erhalt der Kulturlandschaft in den Bergregionen lassen sich nur bewältigen, wenn wir auf Zusammenarbeit und Synergien setzen“, so Brunner. Das gemeinsame Memorandum sieht unter anderem vor, dass die bestehenden erfolgreichen Kooperationen vertieft und ausgebaut sowie zusätzliche Formen der Zusammenarbeit geprüft werden. Ein neues länderübergreifendes Gremium soll in einer Art „Forschungslandkarte“ wissenschaftliche Einrichtung und deren Arbeitsschwerpunkte erfassen, Kooperationsmöglichkeiten identifizieren und auf dieser Basis Möglichkeiten für gemeinsame Forschungsarbeiten erkunden. Dabei habe man vor allem die Bereiche Produktionstechnik, Verarbeitung und Vermarktung, Öko-Landbau, Klimawandel, Erneuerbare Energien, Diversifizierung, Bioökonomie und Digitalisierung im Blick. „Wir wollen die Netzwerke und den Austausch zwischen unseren Universitäten und Landesanstalten deutlich intensivieren“, so Brunner.

Foto: Land OÖ/Lischinger – Das Bild zeigt die Minister Brunner (5. v.r.) und Rupprechter (5. v.l.) mit den Agrarlandesräten von (v.l.) Salzburg (Josef Schwaiger), Oberösterreich (Max Hiegelsberger), Burgenland (Verena Dunst), Südtirol (Dr. Michael Oberhuber i.V. von Landesrat Arnold Schuler), Steiermark (Johann Seitinger), Wien (Senatsrätin Sonja Fiala), Tirol (Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler) und Vorarlberg (Erich Schwärzler).

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg