Bayerischer Waldgau bei Drumherum in Regen

Das Volksmusikspektakel „Drumherum“ brachte vom 12. bis 16. Mai wieder eine ganze Region schier aus dem Häuschen. Aus nah und fern kamen über 2500 Musikanten, 50 000 Besucher und hunderte Aussteller, um die Jubiläums-Veranstaltung (heuer zum zehnten Mal) mitzuerleben. Am Pfingstwochenende wurde fünf Tage lang getanzt, musiziert, gesungen, geschmaust und gefeiert. Trotz der kühlen und teils regnerischen Witterung erlebte Regen einen Besucheransturm in den Straßen. Auch in diesem Jahr war der Bayerische Waldgau wieder mittendrin im turbulenten Geschehen. Wie schon in den Vorjahren hatte der Gau am Pfingstsonntag von 13 bis 15 Uhr auf und vor der Hofbräuhaus-Bühne im Hinterhof der VR-Bank die Möglichkeit, sein reichhaltiges Kulturgut einem breiten Publikum vorzustellen. Für das abwechslungsreiche zweistündige Programm, das einen Querschnitt dessen zeigte, was in den Vereinen das ganze Jahr über geübt wird, zeigten sich das Musikreferenten-Paar Hermann und Ingrid Hupf sowie Gauvortänzer Eugen Sterl verantwortlich. Mit einem schmissigen Marsch machte die „Hirmoblosn“ auf sich aufmerksam. Die Begrüßung übernahm Gauvorsitzender Andreas Tax, der den Waldgau in Zahlen kurz vorstellte. „Zu unserem Gau gehören 36 Vereine mit rund 5 500 Erwachsenen und 700 Kindern und Jugendlichen.“ Er wies auf das Niederbayerische Trachtenfest vom 3. bis 5. Juni in Bodenmais hin. Durch das Programm führte das Musikreferenten-Paar. Besonders Ingrid Hupf wusste mit Charme, Witz und Humor zu gefallen. Sie war es auch, die das Publikum zum Mitsingen beim Zwiefachen „Neun Dörfer“ animierte, begleitet auf der Steirischen von ihrem Mann Hermann. Die Lachmuskeln wurden strapaziert, wenn Ingrid ihre kleinen Anekdoten, Witze, Gedichte und Geschichten zum Besten gab. Die einzelnen Gruppen stellten sich am Mikrofon selber vor.  Ihren Auftritt hatte auch die Bezirksjugendgruppe REG (unter der Leitung von Gaujugendreferent Marco Peschl), die die Kuckuckspolka und Kreuzpolka zeigten. Die Erwachsenen-Gautanzgruppe (angeführt von Volkstanzreferent Eugen Sterl) tanzte den Böhmerwald-Landler und den Kupferschmied. Mit dem „Springginckerl“, einem flotten Rausschmeißer verabschiedete die Blaskapelle ihr Publikum.

Mitwirkende:                                                                                                                       Regental-Gsangl aus Arrach (Karin Wellisch, Tina Hausladen, Evi Gierstl, begleitet von Ewald Pirtzl und Ernst Neumaier)                                                                                               – Geschwister Döringer aus Kirchdorf (Johanna Döringer, Hackbrett, Michaela Döringer, Gitarre, Stefanie Döringer, Zither)                                                                                               – Geschwister Binder aus March (Carolin Binder, Akkordeon, Christoph Binder, Steirische)                                                                                                                                – Eggersberger Sänger aus Lohberg (Ernst Hupf, 1. Stimme, Josef Aschenbrenner, 3. Stimme, Richard Wellisch, 2. Stimme und Gitarre, Simon Aschenbrenner, Steirische)                                  – Hirmoblosn aus Bischofsmais (Benedikt Loibl, Trompete, Hermann Hupf, Akkordeon und Steirische, Ingrid Hupf, Gitarre, Josef Loibl, Basstrompete, Michael Kauer, Tuba, Peter Bauhuber, Klarinette)

Lisbeth und Eugen Sterl stellten sich wieder als Standbetreuung des Verkaufsstandes vom Bayerischen Trachtenverband zur Verfügung.

Bericht und Bilder: Regina Pfeffer

 

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg