Ausstellung „Leben mit Demenz“ im Landwirtschaftsministerium

„Was geht. Was bleibt. Leben mit Demenz“ ist der Titel einer Ausstellung, die vom 29. August bis zum 16. September im Landwirtschaftsministerium in München zu sehen ist. In Bayern leiden mittlerweile mehr als 230 000 Menschen an dieser Krankheit – mit steigender Tendenz. Die Ausstellung soll dazu beitragen, Menschen mit Demenz besser zu verstehen und Ängste abzubauen. Sie bietet Tipps für den Umgang mit Demenzkranken und Informationen für pflegende Angehörige. Ein besonderer Aspekt in dem für die Ernährung und Hauswirtschaft zuständigen Ministerium sind dabei die professionellen hauswirtschaftlichen Angebote und Dienstleistungen, die zu Hause und in Pflegeeinrichtungen immer mehr an Bedeutung gewinnen.

In der Ausstellung werden das Thema Demenz und die damit einhergehenden Probleme anschaulich erläutert. So erfährt man nicht nur, wie sich die Krankheit äußert, sondern auch, an wen man sich konkret um Hilfe und Beratung wenden kann. An mehreren Tagen gibt es jeweils um 13.30 Uhr Kurzvorträge zu unterschiedlichen Themen wie „Ernährung bei Demenz“, „Seniorenwohnen auf dem Bauernhof“ oder „Lebensfreude trotz Demenz“. Dazu erläutern ein Film und ein Erklär-Video die Hilfe durch hauswirtschaftliche Dienstleistungsunternehmen, zudem steht Info-Material zur Verfügung.

Die Ausstellung an der Ludwigstraße 2 ist werktäglich von 8 bis 19 Uhr geöffnet, sonntags von 10 bis 18 Uhr. Das Programm der Kurzvorträge und weitere Informationen zur Wanderausstellung des Gesundheitsministeriums gibt es unter www.stmelf.bayern.de/demenzausstellung .

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg