Ausstellung „Figuren und ihre Spuren“ in Prien

In den ehemaligen Räumen einer Holzstofffabrik von 1888 befindet sich das WOMA-Museum in Prien am Chiemsee. Dort trifft der Besucher Objekte und Figuren an, die Wolfgang Kunze aus Eisen und Holz (Fundstücke) im Stil der arte povera gefertigt hat.

Sechs befreundete Maler und Fotografen aus Prien und der näheren Umgebung haben es sich jetzt zur Aufgabe gemacht, diese Wesen geistig in ihre jeweilige Kunstgattung umzusetzen: in Malerei Christa Bock-Köhler, Irma Deinwallner, Richard Grammel, Inga Hansen, Birgit Moosmüller, Dirk Waltenbauer und Fotografie Dagmar Haitzinger und Harald Köhler.

Das Ergebnis dieses kreativen Schaffens ist in einer Ausstellung zu besichtigen, die am Samstag, 9. Juli 2016, um 15 Uhr mit einer Vernissage eröffnet wird im WOMA-Museum, Kampenwandstraße 22b, 83209 Prien. Weitere Öffnungszeiten sind an den folgenden Tagen Sonntag, 10., Freitag 15., Samstag 16. und Sonntag 17. Juli, jeweils von 17 bis 19 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung: 08051/5766. „Arte povera“ = italienisch: arme Kunst.

Sie steht für eine Bewegung von bildenden Künstlern aus Rom und Norditalien aus de 2,Hälfte der 1960er Jahre.

Die „Arte povera“ sind typischerweise räumliche Installationen aus „armen“ = alltäglichen Materialien (Erde, Glassplitter, Holz etc.).

 

 

 

 

 

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg