Am Grab von Rosa Summerer aus Prien

Im hohen Alter von fast 97 Jahren verstarb Rosa Summerer aus der Priener Seestraße. Die Witwe des Priener Zimmerers Georg Summerer und  Schwiegermutter des bereits vor 16 Jahren verstorbenen Kurdirektors von Prien, Peter Donauer konnte ihren langen Lebensabend und die Zeit notwendiger Pflege im Kreise ihrer Familie verbringen. Pfarrer Klaus Hofstetter erinnerte sich beim Requiem in der Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ dankbar an viele Begegnungen als er sagte: „Fast alle Monate in den letzten Jahren durfte ich Frau Summerer die Krankenkommunion bringen, dabei lernte ich sie als starke Christin mit viel Humor und großem Priener Wissen kennen. Sie hat aus der christlichen Hoffnung gelebt und all ihre Aufgaben mit Gelassenheit, Leichtigkeit und Dankbarkeit erfüllt“. In einem weiteren Nachruf dankte Florian Staber als ältester von insgesamt 11 Ur-Enkeln seiner Ur-Oma für das vorgelebte Vorbild, für ihre Aufgeschlossenheit und für ihre Fröhlichkeit, so dass sie der großen Schar von Kindern, Enkeln und Ur-Enkeln als große Persönlichkeit in Erinnerung bleiben wird. Ein Lebensmotto von Rosa Summerer war der Spruch: „Ko i ned, gibt´s ned solang i es ned probiert hob!“. Der Gottesdienst wurde volksmusikalisch gestaltet von den Inntaler Sängern und wurde mit dem irischen Segenslied „Mögen die Straßen uns zusammenführen“ beendet. Bei der Trauerfeier auf dem Priener Friedhof erklangen Trompetenweisen für eine überaus beliebte Priener Mitbürgerin.

Sterbefoto: Rosa Summerer, im Alter von 96 Jahren in Prien verstorben

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg