Am Grab von Kalendermacher Heinrich Matthias Raab

Eine große Trauergemeinde fand sich in der Pfarrkirche St. Vitus in Iffeldorf bei Weilheim ein, um Abschied von Heinrich Matthias Raab zu nehmen. Der als „Kalendermacher“ (Raab-Verlag) bekannt gewordene „Hias“ verstarb plötzlich inmitten seines Schaffens für den kommenden Oberbairischen Fest-Täg- und Alte-Bräuch-Kalender im Alter von 76 Jahren. Benefiziat Jürgen Ammerschläger würdigte bei der Trauerfeier den Verstorbenenn als gläubigen Christen und Marienverehrer, für den Tracht, Musik und Brauchtum von hoher Bedeutung waren.  Für seine vielfältigen Verdienste wurde Heinrich Matthias Raab 2006 vom Bezirk Oberbayern, 2010 vom Bayernbund und für 50 Jahre Mitgliedschaft bei der Schützenkompanie im Osttiroler Bergdorf Kals ausgezeichnet. Raab hinterlässt seine Ehefrau Brigitte und drei Kinder mit neun Enkelkindern, die bei der „Lateinischen Messe“ ministriert haben. Am offenen Grab senkten sich die Gaustandarte vom Loisachtaler Gauverband, die Vereinsfahnen von den Vereinen Waxnstoana Antdorf und Würmtaler Stamm Pasing sowie zwei Fahnen von Tiroler Abordnungen. Der Bayerische Trachtenverband war durch Landesvorsitzenden Max Bertl und Landesschriftführerin Hildegard Hoffmann vertreten.

Foto/Sterbefoto: Heinrich Matthias Raab

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg