Am Grab von Josef Hollinger in Söllhuben – 56 Jahre aktiver Wildenwarter Blasmusikant

Eine große Trauergemeinde nahm in der Kirche und auf dem Friedhof von Söllhuben Abschied von Josef Hollinger, der nach schwerer Krankheit im Alter von 78 Jahren verstorben ist. Der in Söllhuben geborene Josef Hollinger war nicht nur geschätzter Mittelpunkt seiner Familie, sondern auch beliebtes Mitglied bei den Ortsvereinen und aktiver Blasmusikant bei der Musikkapelle Wildenwart. So war die Gebirgsschützenkompanie Hofmark Söllhuben mit einer Abordnung und mit einem Ehrensalut zugegen. Die Feuerwehr Söllhuben und der Trachtenverein „D´Hochlandler“ Söllhuben sprachen am offenen Grab drei Vaterunser für ihr verdientes und langjähriges Mitglied. Für den Trachtenverein „Die lustigen Wildenwarter“ erinnerte Vorstand Peter Freund daran, dass Sepp Hollinger im Jahr 1967 dem Verein beigetreten und als Blasmusikant bei ungezählten Vereinsveranstaltungen und kirchlichen Anlässen zugegen war. Helmut Rosenwink junior als Vorstand der Blaskapelle Wildenwart dankte namens der Kapelle und auch namens des Musikfördervereins Wildenwart. 1959, vier Jahre nach der Gründung der Blaskapelle Wildenwart trat Josef Hollinger dieser als Bassist bei. Bis zum Jahr 2015, zuletzt als Schlagzeuger, und somit insgesamt 56 Jahre war der Verstorbene treues und fleißiges Mitglied der Wildenwarter Blasmusikanten. Wie Helmut Rosenwink weiter ausführte, machte sich Sepp Hollinger als Notenwart, Schriftführer und Kassier mehrfach verdient, so dass er mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet worden war. Gut 20 Mitglieder der Blaskapelle Wildenwart ehrten Hollinger am offenen Grab mit Trauerweisen.

 

Fotos:  Hötzelsperger – Trauermarsch mit Wildenwarter Musikkapelle im Friedhof Söllhuben bei Beerdigung von Josef Hollinger

-Sterbefoto-

 

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg