Am Grab von Centa Rauch vom Krughof in Mupferting

Nach einem arbeitsreichen Leben verstarb im Alter von 82 Jahren Centa Rauch vom Krug-Hof aus Prien-Mupferting. In der voll besetzten Filial- und Wallfahrtskirche von St. Salvator erinnerte beim Trauergottesdienst Kaplan Joshy Vadakkekara an das Leben von Centa Rauch, die in Bernau aufwuchs, in Bad Wörishofen die Hauswirtschaftsschule besuchte und 1959 nach Mupferting kam.Die Ehe mit dem vor wenigen Jahren verstorbenen Ehemann Florian Rauch, die Familie mit vier Söhnen und die Landwirtschaft bestimmten fortan ihr christlich geprägtes Leben. Das Requiem wurde volksmusikalisch gestaltet vom Unterreitfelder Dreigesang sowie instrumental von Gabi Reiserer und Hans Wiesholzer. Am offenen Grab dankte Zweiter Vorstand Albert Niedermayer vom Trachtenverein „Daxenwinkler“ Atzing einem überaus treuen Mitglied, das in ihrer Jugend aktives Trachtendirndl beim Trachtenverein Bernau war. 1961 trat sie dem Atzinger Verein bei, mehrere Auszeichnungen des Vereins und des Chiemgau-Alpenverbandes würdigten die Treue einer langjährigen Röckefrau. Niedermayer dankte für viele Formen der Mithilfe bei Vereinsaufgaben und er bezeichnete Centa Rauch als fürsorgende Mitte einer großen Trachtler-Familie. Im Beisein zahlreicher Atzinger Röckefrauen senkte sich am offenen Grab die Vereinsfahne der „Daxenwinkler“ zum letzten Gruß.

Sterbefoto: Centa Rauch aus Mupferting

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg