Am Grab vom Uhl-Vater Josef Hefter von Trautersdorf

Anton Hötzelsperger —  28. August 2014

Hefter_JosefEine überaus große Trauergemeinde fand sich ein, als Josef Hefter aus Prien-Trautersdorf zu Grabe getragen wurde. Der Uhl-Vater verstarb im Alter von 89 Jahren. An sein reiches Leben und Schaffen erinnerte Pater Georg Rota aus Neuötting als derzeitiger Urlaubs-Pfarrer von Prien beim Requiem in der Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“. Josef Hefter war zeitlebens mit dem von seinen Eltern übernommenen Hof eng verbunden, selbst bei Schicksalsschlägen wie dem Hofbrand im Jahr 1974 blieb er optimistisch. „Josef Hefter war fleißig, genügsam, gesellig und lustig“ – so der Pater in der Predigt über Josef Hefter, der gerne mit seinen Geschwistern und mit seiner Ziach musizierte. 

Zu seiner letzten Ehre spielte in der Kirche eine kleine Abordnung Priener Blaskapelle die Schubert-Messe. Wie Pater Rota weiter sagte, war Josef Hefter tief gläubig und tief dankbar, dass er von seiner Schwiegertochter und seinem Sohn aufgrund einer langjährigen Seh-Behinderung treu gepflegt wurde. Seine Frau Therese, mit der er 49 Jahre verheiratet war, verstarb vor fünf Jahren, nunmehr hinterlässt er seine drei Geschwister, vier Kinder, zehn Enkelkinder und vier Urenkelkinder. Am offenen Grab dankte für die Soldaten- und Kriegerkameradschaft Prien deren Vorsitzender und Ehrenbürger Michael Anner senior dafür, dass Josef Hefter 1951 bei der Gründung der Kriegsheimkehrer-Gemeinschaft dabei war, nachdem er 1943 in den Krieg musste und vier Jahre in russischer Kriegsgefangenschaft aushalten musste. „Der Uhl Sepp war 63 Jahre ein überaus aktives und förderndes Mitglied in unserer Kameradschaft, im Jahr 2004 wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft zugesprochen“, so Vorstand Anner ehe im Beisein der Fahnenabordnung ein Ehrensalut geschossen und von den Priener Musikanten das Lied vom Guten Kameraden erklang.

Foto: Josef Hefter auf Prien-Trautersdorf

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg