ADAC-Classic Südbayern auf dem Salzburgring am 27. August

 Wenn am Samstag, 27. August, ein Donnergrollen aus dem Salzburger Nesselgraben ertönt, ist nicht etwa das Wetter da-ran schuld. Sondern es sind die über 150 Renn-oliden aus sieben Jahrzehnten, die bei der ADAC Salzburgring Classic „Sounds of Speed“ für mächtig Remmidemmi sorgen. Wenn die Piloten mit ihren nostalgischen Flitzern über die rund 4,2 Kilometer lange Hochgeschwindigkeitsstrecke brettern, erleben die Zuschauer eine eindrucksvolle Zeitreise in die Vergangenheit. Das Besondere: Es gibt weder nervenauf-reibendes Reglement-Gedöns noch Strafen. Das einzige, was zählt, ist die pure Lust am Fahren. Die Rundenzeiten werden zur Information der Fahrer zwar erfasst. Für den Ge-winn der „Sounds of Speed Trophy 2016“ sind jedoch die Kriterien Sound, Seltenheit und Erhaltungszustand des Fahrzeugs ausschlaggebend. Am Start stehen Vorkriegs-sportwagen, Formel- oder Rennsportwagen bis einschließlich Baujahr 1976 sowie Grand Tourisme oder Tourenwagen bis Baujahr 1971. Gefahren wird in sechs Gruppen ohne Geräuschbegrenzung und mit Zeitenservice.

Edel: Der Maserati Tipo 8 CM von 1933 ist eines der ältesten Teilnehmerfahrzeuge bei der ADAC Salzburgring Classic.

(Foto: ADAC Südbayern/Gerleigner )

Von dem 170 PS starken Riley 6-Zylindermotor wurden insgesamt nur 13 Stück gebaut. Unter den originalen Formel Boliden begeistert ein March 782 des britischen Rennwagenkon-strukteurs March Engineering aus dem Jahr 1978. Bewundernswert auch der Zweisitzer Chevron B16, der als einer der schönsten Sportwagen des britischen Rennwagenher-stellers Chevron gilt und von dem zwischen 1969 und 1970 lediglich 23 Exemplare vom Band liefen. In der Gruppe der Kleinen mischt ein grundsolider VW K70 aus dem Jahr 1972 kräftig mit, der heute so gut wie nirgends mehr zu sehen ist. Es war der erste Volkswagen mit Frontantrieb und Wasserkühlung.
Der Eintritt für Zuschauer kostet zwölf Euro inklusive Parkplatz, Programmheft, Tribü-nenzugang solange Platz verfügbar ist und Zutritt zum Fahrerlager. Kinder und Jugend-liche bis 14 Jahren sind frei. Wer mit seinem Oldtimer bis Baujahr 1986 anreist, darf für 6 Euro – solange Platz verfügbar – auf den Sonderparkplatz im Fahrerlager und zahlt keinen Eintritt. Der Salzburgring ist erreichbar über die Autobahn A8 München-Salzburg, dann weiter über die A1 in Fahrtrichtung Wien bis zur Ausfahrt Thalgau, von dort der Beschilderung folgen.
Zeitplan der ADAC Salzburgring Classic (27. August 2016):
8.30 – 12.00 Uhr Freies Fahren „Sounds of Speed” ca. 12.20 Uhr Mittagspause und Siegerehrung „Sounds of Speed Trophy“
13.00 – 18.00 Uhr Freies Fahren „Sounds of Speed”
Die weiteren Sportveranstaltungen des ADAC Südbayern: 18./19.11.16 ADAC Supercross in der Münchner Olympiahalle Info: www.supercrossmuenchen.de 28.1.17 ADAC Hallen Trial in der Saturn Arena Ingolstadt Info: www.hallen-trial.de 15.-17.6.17 ADAC Bavaria Historic – Das 30. Jubiläum Info: www.bavaria-historic.de
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Über den ADAC Südbayern e.V.
Der ADAC Südbayern ist mit über 1,8 Millionen Mitgliedern der größte Verein in Bayern und einer von deutschlandweit 18 ADAC Regionalclubs. Als führender Mobilitätsdienstleister unterhält der ADAC Südbayern an 18 Standorten eigene Geschäftsstellen mit Reisebüro. In Augsburg, Kempten, Landshut und Regensburg werden Fahrsicherheitstrainingsanlagen betrieben. Neben dem stationären Prüfzentrum in München bieten mobile Prüfdienste flächendeckend Sicherheit am Auto. Im Vereinsgebiet engagieren sich die Mitglieder in 215 ADAC Ortsclubs. Nähere Informationen im Internet unter www.adac.de/suedbayern.

www.adac.de/presse-suedbayern

 

Anton Hötzelsperger

Nachrichten

Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg