Abschluss-Konzert zu Sachranger Meister-Seminaren am 1. August

Anton Hötzelsperger —  24. Juli 2015

HJS Rotes Sacko u Oboe jpgEin Meister-Seminar „Junges Klangforum 2015“ wird vom 29. Juli  bis zum 31. Juli in der Alten Schule, Schulstr. 1, 83229 Sachrang, von Professor Hansjörg Schellenberger mit 17 hochbegabten, jungen Musikern durchgeführt. Es werden 14 junge Bläser und 3 Streicher sein, also insgesamt 17 junge ausgesuchte Musiker von den Musikhochschulen München und Stuttgart.Professor Schellenberger macht das Seminar „Junges Klangforum 2015“ wie schon in den letzten Jahren kostenfrei, keine Gage usw. und sorgt so ziemlich komplett für Kost und Logis der jungen Hochbegabten. Er führt dieses Seminar „Junges Klangforum“ immer mit höchster Konzentration und zur absoluten Herausforderung der Eleven als Herzensangelegenheit durch. Einer dieser früheren Schellenberg- Schüler spielt heute die 1. Oboe im Philharmonic Orchestra Mexico City und aktuell die 1. Oboe im Festspielorchester in Erl! Es ist Alechandro, der im letzten Jahr schon im Seminar und im Festspielorchester Erl geglänzt hat.  Beim diesjährigen Abschluss-Konzert wird sich Prof. Schellenberger ganz aufs Leiten und Dirigat konzentrieren und setzt sein Vertrauen auf zwei hervorragende Nachwuchs-Stars an der Oboe, denen er eine vollständige Chance gibt! Das Abschluss-Konzert findet am Samstag, 01 August, 16.00 Uhr, in der Pfarrkirche St. Michael, Kirchstr. 4, 83229 Sachrang statt. Buchungen über München Ticket und die Tourist Info Aschau (08052-904937) und Sachrang (08057-909737) sowie Restkarten an der Abendkasse.

Bild: Professor Hansjörg Schellenberger

 

PROGRAMM.

Johannes Brahms Serenade Nr.2 op.16 in A-Dur
Allegro moderato – Scherzo, Vivace – Adagio ma non troppo – Quasi Menuetto – Rondo, Allegro
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Wolfgang Amadeus Mozart Serenade in B-Dur KV 361 „Gran Partita“
Allegro – Menuetto – Adagio – Menuetto – Romanze – Andante con variazioni – Allegro molto

Mitwirkende: Ensemble junger Bläser
Leitung: Hansjörg Schellenberger
Die Serenade von Brahms ist eine Mischung aus Kammermusik und Orchestermusik: geschrieben für 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotten, 2 Hörnern, 1 Viola, 1 Violoncello und 1 Kontrabass benötigt es im Minimum 13 Musiker, meistens aber wird das Stück mit Streichergruppen und nicht mit einzelnen Spielern besetzt und ist insofern ein Orchesterwerk. Für Brahms waren beide Serenaden (es gibt noch die 1.Serenade op.11) Vorstudien für sein späteres sinfonisches Schaffen. In der rein kammermusikalischen Besetzung gewinnt das Stück eine große Transparenz und instrumentale Ausgewogenheit, die in orchestraler Besetzung so nicht erreicht werden kann.

Mozarts berühmte 7-sätzige Bläserserenade „Gran Partita“ ist die grösstbesetzte Harmoniemusik, die man in seiner Zeit finden konnte. 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Bassetthörner, 2 Fagotte, 4 Hörner und ein Kontrabass bilden beinahe schon ein kleines Orchester. Zu Mozarts Zeit hat man mit solchen Besetzungen zu besonderen Anlässen im Freien gespielt. Vermutlich hat er das Stück für die Musiker des damals sehr berühmten Mannheimer Orchesters konzipiert. Niedergeschrieben hat er es später in Wien und Teile daraus wurden zu seiner eigenen Hochzeit mit Constanze Weber gespielt.

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg