Jubiläums-Preisschafkopfen im Wildenwarter Pfarrheim

Das meiste Glück und das beste Blattl beim 25. großen Schafkopfturnier der Wildenwarter Pfarrgemeinde hatte Helmut Materna aus Wasserburg: er gewann die Jubiläums-Meisterschaften im Schafkopfen der Pfarrgemeinde Christkönig in Wildenwart vor Andi Hofmann aus Rottau und Martin Estermann aus Stephanskirchen, die beste weibliche Teilnehmerin war Edeltraud Westermeyer.

72 Spieler trafen sich zu 18 Schafkopfpartien im Wildenwarter Pfarrheim, darunter auffallend viele junge Spieler, die hier ihre ersten Turniererfahrungen sammelten. So saßen häufig drei Generationen an einem Tisch und spielten einträchtig miteinander über alle Altersgrenzen hinweg. Neun Damen hielten die Frauenquote dieses Mal konstant. Alle Schafkopffreunde erfüllten damit das Vermächtnis von Pfarrer Josef Preis, der alt und jung beim gemeinsamen Spiel zusammenführen wollte, als er dieses Turnier vor einem Vierteljahrhundert ins Leben rief.
Georg Wohlschlager aus Prutdorf nahm als einziger an allen 25 bisherigen Schafkopfturnieren teil, Anton Hötzelsperger und Richard Zettl aus Wildenwart, Christian Kaufmann aus Giebing, sowie Ludwig Göttlinger und Sepp Bauer aus Frasdorf versäumten nur ganz wenige dieser Veranstaltungen. Christine Kurz aus Greimelberg ist die Frau mit den meisten Teilnahmen und auch Bürgermeisterin Marianne Steindlmüller nimmt seit dem Beginn ihrer Amtszeit regelmäßig teil. Fritz Fuihl und Hans Bauer übernahmen viele Jahre die Organisation und Auswertung, jetzt übergaben sie die Aufgabe an Wolfgang Ballauf. Der erste Preis ist seit langem eine Schützenscheibe mit Jagdmotiven, gemalt von der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Sieglinde Fuihl. Der allererste Hauptpreis war 1992 ein von ihm geschossener Wildhase erinnerte sich der damalige Spielleiter Fritz Fuihl; der Sieger des ersten Turniers Anton Hötzelsperger, der Initiator Pfarrer Josef Preis und der Stifter Fritz Fuihl verspeisten ihn am nächsten Tag einträchtig gemeinsam im Hause Hötzelsperger.
Spielleiter Wolfgang Ballauf und der Wildenwarter Pfarrgemeinderat organisierten im Wildenwarter Pfarrheim die Veranstaltung und übernahmen die Auswertung und Siegerehrung. Der Sieger Helmut Materna erhielt eine Schützenscheibe, gemalt von der Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats Sieglinde Fuihl und auch für die Letztplatzierte Gerti Gottwald aus Prien gab es noch einen Trostpreis. Der Reinerlös der gelungenen Veranstaltung kommt dem Wildenwarter Pfarrheim Christkönig zugute.

Bericht und Bilder: Heinrich Rehberg

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg