500 Teilnehmer probieren bei 10. Schnuppertagen an der Hochschule Rosenheim das Studieren

Bereits zum 10. Mal lud die Hochschule Rosenheim in den Osterferien zu den Schnuppertagen ein. An zwei Tagen haben rund 500 Studieninteressierte die Möglichkeit genutzt, sich über das Studienangebot der Hochschule zu informieren und gleichzeitig direkt in den Studienalltag hineingeschnuppert.Vom 1. Mai bis zum 15. Juli läuft an der Hochschule Rosenheim der Bewerbungszeitraum für den Studienstart im kommenden Wintersemester. Bei der richtigen Studienwahl sollen die Schnuppertage der Hochschule Rosenheim helfen. Vor 10 Jahren wurden sie unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. H. Martin Illner, Professor für Holzbau und Ausbau an der Hochschule Rosenheim, ins Leben gerufen, um Schülern, Beruflich Qualifizierten und anderen Interessenten einen umfassenden Einblick in das Studium an der Hochschule zu geben. „Die Schnuppertage gehen weit über herkömmliche Informationsmessen hinaus. Wir bieten Studieninteressierten die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen, um sie bei einer so wichtigen Entscheidung wie der Studienwahl zu unterstützen. Schließlich entscheiden sich die jungen Leute nicht nur für die nächsten vier Jahre ihres Studiums, sondern legen mit der Studienwahl einen entscheidenden Meilenstein für die nächsten 40 Berufsjahre. Der Erfolg unserer Veranstaltung bestätigt uns, dass eine Nachfrage nach umfassenden Informationen besteht: Vor 10 Jahren hatten wir rund 50 Teilnehmer, heute zählen wir 500 Anmeldungen“, erklärte Prof. Dr. Illner.

Campustouren mit Laborführungen, Vorträge zu den Details der einzelnen Studiengänge und Fachbereiche, Tipps zur Studienfinanzierung. All dies war an den beiden Tagen geboten. Die Studienberatung, Studiengangsverteter und Studierende beantworteten alle Fragen rund ums Studium. Zudem konnten Interessierte ausgewählte Veranstaltungen aus dem laufenden Vorlesungsbetrieb besuchen und auf diese Weise schon einmal eine Prise echten Studienalltag schnuppern. „Die Schnupperer, die hier jedes Jahr kommen, sind sehr interessiert. Man merkt ihnen an, dass sie sich wirklich mit ihrer Zukunft beschäftigen“, bestätigt Sylvia Posch, die als Fachstudienbetreuerin schon ein paar Jahre die Schnuppertage mit unterstützt. Das spiegeln auch die Zahlen wieder, die zum Studienstart erhoben werden. Studierende, die zum Schnuppern an der Hochschule waren, wissen besser, was auf sie zukommt, als jene, die nur Hochschul-Homepages durchstöbern. Hiervon ist auch Prof. Dr. Illner überzeugt: „Als Studienberater aller Holzer hier in Rosenheim begegnen mir immer wieder enttäuschte Studenten, die mit dem Gedanken spielen, ihr Studium abzubrechen, weil es ganz anders ist, als sie es sich vorgestellt haben.“ Auf die Frage, ob sie sich an einem Tag der offenen Tür, an den Schnuppertagen oder in einem Gespräch vor Ort informiert hätten, komme hier nur der Verweis auf die Homepage. So informativ die heutigen digitalen Medien auch sein mögen, sie ersetzen keinesfalls einen persönlichen Eindruck und das natürliche Empfinden in einer Umgebung. „Ich freue mich sogar, wenn mal jemand sagen würde, ‚Gut, jetzt weiß ich dass das Studium nichts für mich ist‘“, argumentiert Illner und betont dabei, wie schlimm es ist, erst im Studium zu erfahren, dass es nicht die richtige Entscheidung war.

Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster, früher selbst Student der Rosenheimer Hochschule, wies die Besucher bei seiner Begrüßungsrede auch auf die regionalen Angebote der Hochschule hin. Seit Oktober 2014 müssen Studierende der Hochschule nicht mehr nach Rosenheim kommen, sondern können ihre Karriere direkt vor der Haustür starten. Am Campus Mühldorf a. Inn können die Bachelorstudiengänge „Betriebswirtschaft“ und „Maschinenbau“ berufsbegleitend sowie der Bachelorstudiengang „Pflege“ dual studiert werden. Im kommenden Wintersemester legt die Fakultät für Angewandte Gesundheits- und Sozialwissenschaften mit dem Bachelorstudiengang „Pädagogik der Kindheit und Jugend“ nach. Mitten im bayerischen Chemiedelta fällt im Oktober 2016 auch der Startschuss für den Campus Burghausen mit den Bachelorstudiengängen „Chemieingenieurwesen“ und „Betriebswirtschaft“.

Die Schnuppertage finden jährlich am Dienstag und Mittwoch in der ersten Woche der bayerischen Osterferien statt. Wer sie dieses Jahr verpasst hat, kann am 11./12. April 2017 die Schnuppertage an der Hochschule Rosenheim besuchen.

Eine detaillierte Übersicht über das gesamte Studienangebot der Hochschule Rosenheim in den Fachrichtungen Wirtschaft, Technik, Gestaltung und Gesundheit ist unter www.fh-rosenheim.de/studienangebot.html zu finden.

Foto: Blick in die Reihen der Studierwilligen bei der Hochschule Rosenheim

 

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg