159.334 Besucher bei „INKA – Könige der Anden“ – nun kommt „Regenwald“

Die Erlebnisausstellung „INKA – Könige der Anden“ im Lokschuppen Rosenheim ist am 23. November mit 159.334 Besuchern zu Ende gegangen. Mit dieser Zahl belegt die Ausstellung in der Rangliste des Lokschuppens Platz 7. Besonders in der letzten Woche gab es lange Warteschlangen an den Kassen und einen regelrechten Ansturm auf die Führungen.

„INKA – Könige der Anden“ war eine einzigartige, wissenschaftlich fundierte Ausstellung des Linden-Museums Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Veranstaltungs+ Kongress GmbH Rosenheim (VKR). „Wir sind stolz auf den Erfolg dieses Kooperationsprojektes“, so VKR-Geschäftsführer Peter Lutz. Professor Dr. Inés de Castro, Direktorin des Linden-Museums Stuttgart fügt hinzu: „Der Erfolg ist das Ergebnis einer professionellen, partnerschaftlichen Zusammenarbeit zweier erfahrener und erfolgreicher Häuser. Insgesamt haben über eine Viertelmillion Menschen in Stuttgart und Rosenheim die Ausstellung gesehen. Das Thema hat damit den Geschmack des Publikums getroffen“.
Die hochkarätige Erlebnisausstellung präsentierte erstmals die Kultur der Inka von ihren Anfängen in der Mitte des 11. Jahrhunderts bis in die Kolonialzeit. Die Kuratorin Dr. Doris Kurella vom Linden-Museum Stuttgart hatte über 250 Originalobjekte aus 15 internationalen Museen und Sammlungen zusammengetragen. Viele davon waren zum ersten Mal in Europa zu sehen. Darunter waren kostbare Keramiken, wertvolle Textilien und Goldschmuck der Herrscher aus Südamerika.
„Mit rund 160.000 Besuchern sind wir durchaus zufrieden“, sagte der Leiter des Ausstellungszentrums Lokschuppen Dr. Peter Miesbeck. „Mit dieser Zahl hat der Lokschuppen erneut seine Position unter den Top Ten der deutschen Ausstellungshäuser gefestigt.“ Nur zehn bis zwölf Ausstellungshäusern gelingt es, jedes Jahr die 100.000er-Marke zu überschreiten. Mit der INKA-Ausstellung zog der Lokschuppen mehr Besucher an als die Bayerische Landesausstellung „Ludwig der Bayer – wir sind Kaiser“, die rund 140.000 Gäste verzeichnete. „Seit 2004 haben wir durchschnittlich 156.000 Besucher pro Jahr“, so Miesbeck. Die erfolgreichste Ausstellung „Dinosaurier – Giganten Argentiniens“ hatte 2009 über 280.000 Besucher. Außergewöhnlich erfolgreich war die INKA-Ausstellung bei den Führungen. Fast 60.000 Besucher nahmen an einer Führung teil – das ist die dritthöchste Zahl seit Beginn aller Ausstellungen im Lokschuppen. „Das spricht für die hohe Qualität unserer Führungen“, so Miesbeck weiter.Mit den vom Freundeskreis Lokschuppen gestifteten Tourguides haben wir für unsere Besucher auch die Technik verbessert und unsere Ausstellungsführer arbeiten alle durchwegs professionell und fachkundig.“ Mit dem Kulturgenuss für Aktiv-Senioren, der verlängerten XXL-Führung, der Taschenlampen-Führung, dem Kulinarischen Inka-Abend und der Pisco-Sour-Führung hat der Lokschuppen auch die Vielfalt bei den Führungsangeboten erweitert. Beliebt waren auch in diesem Jahr die Workshops mit über 13.000 Teilnehmern und die Führungen für Schulklassen. Dieses Angebot nahmen 23.000 Schülerinnen und Schüler an. Begehrt war auch das Begleitbuch zur Ausstellung. Die Auflage von 3.000 Exemplaren wurde komplett verkauft.
Mit dem Verpacken und Versenden der Exponate der INKA-Ausstellung beginnen am Tag nach Ausstellungsende die Vorbereitungen für 2015. Vom 20. März bis 29. November präsentiert das Ausstellungszentrum Lokschuppen die Erlebnisausstellung „Regenwald“, ein Kooperationsprojekt mit dem Museum Fünf Kontinente (vormals Staatliches Museum für Völkerkunde München) und den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns. In der Ausstellung vernetzen erstmals führende Wissenschaftler aus den Fachbereichen Ethnologie, Ökologie, Biologie, Zoologie, Botanik, Geologie, Forstwissenschaft, Fernerkundung, Klimatologie und Medizin ihre Erkenntnisse und ermöglichen so eine außergewöhnliche Darstellungsweise. Die Besucher dürfen sich auf herausragende Exponate aus Ethnologie und Biologie freuen. Highlights sind eine Dschungelsauna, Ameisenterrarien, ein Baumwipfelsteg und das Regenwaldkino. Hautnah erleben die Besucher auch die Satellitenerforschung. Großflächige Inszenierungen bieten Einblicke in das Ökosystem Regenwald und Wissenswertes über seine vielfältigen Produkte, von denen die Menschen jeden Tag viele konsumieren. Die Besucher erfahren, warum der Wald gerodet wird, und welche Folgen die Zerstörung hat. Eine Einstimmung auf die Ausstellung gibt es am 17. März 2015 mit dem exklusiven und einmaligen „REGENWALD“-Konzert von Mulo Francel mit Elbtonal Percussion & special guests.

JETZT SCHON VORMERKEN.
Eröffnungs-Pressekonferenz „Regenwald“ am
18. März 2015 um 11:00 Uhr im Kultur + Kongresszentrum Rosenheim

FOTO: Das Lokschuppen-Team ist bereit zum Abtransport von „Pachacutec“. V.l.n.r.: Stefanie Kießling, Maren Richter, Elena Sangl, Barbara Huber, Lokschuppen-Leiter Dr. Peter Miesbeck, Elisabeth Scheueregger.

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg